Lebenswerk eines Kadett D

Dies ist die Geschichte einer Beziehung, die anfangs eher platonisch war, aber doch mit der Zeit weitreichendere Züge annahm. Man könnte meinen, dass es sich hierbei um die innere Verstrickung zweier sich liebenden Menschen handelt; Ähnlichkeiten sind durchaus zu erkennen.

Wir schreiben nun das Jahr 2010 und es ist wahrlich vieles passiert im Laufe der letzten 23 Jahre, in denen der Kadett D in meinem Besitz weilt. Nahezu unzählige "TÜV-Termine" bezüglich der HU/AU bzw. Eintragungen, empfindliche Berührungen mit der Obrigkeit (Polizei), De- und Montage von Baugruppen, unliebsame Einbrüche etc. sind unbeschadet in das Fahrzeugleben eingegangen. 165.000 "eigene" gefahrene Kilometer, wobei der altgediente 1,2 Liter OHV-Motor genau 192.808km auf der "Uhr" zeigte, gibt Aufschluss darüber, welch' Leistungsfähigkeit von diesem Vehikel schon abverlangt wurde. Der Austausch des Serienmotors durch eine leistungsstarke 2,0 Liter 16V-Motorisierung aus einem Opel Vectra A war durchaus ein kosmetischer Eingriff und nicht auf Verschleißerscheinungen der alten Antriebsmaschine zurückzuführen.

Eine sehr akribische Recherche habe ich angesetzt, um die vergangene Zeit sehr detailgetreu und lückenlos wiederzugeben. Natürlich war unumgänglich, Kontakte wieder herzustellen, die auf dieser Homepage der Vollständigkeit halber ihren wichtigen Beitrag dazu leisten würden.

Ich hoffe inständigst, dass dieses Lebenswerk den Ansprüchen dieses Kadett D in vollstem Maße Rechnung trägt.

Und dies ist seine Geschichte…
Ich möchte meiner lieben Frau Kerstin sowie meiner einzigartigen Tochter Lara danken, dass sich auch trotz Unstimmigkeiten in der Ehe und im Familienleben immer ein Weg gefunden hat, der letztendlich durch Akzeptanz und Kompromissen eine vernünftige, verträgliche Lösung aller Seiten beinhaltete,
...weiterhin möchte ich meiner Mutter und Nico danken, die mit Stolz an meiner Seite gestanden und mich mit einem ansehnlichen Betrag finanziell unterstützt haben, 
und nachfolgend meinen Freunden einen besonderen Dank aussprechen, die zuverlässig an meiner Seite zugegen waren und wenn ich Unterstützung benötigte, vollen Einsatz zeigten. Denn ohne die Hilfe Dritter wäre dieses Projekt in dieser Form wohl niemals Wirklichkeit geworden.