Beginn der Polier- und Verchromarbeiten,
intensive Motoreinstellarbeiten und erstmalige
Erscheinung des Fahrzeuges in der "flash" - Opel Scene
 
Januar-März 1997:
Die Abgasuntersuchung nach §47a StVZO wurde fällig und an einer ARAL-Tankstelle, auf der Hauptstraße 173 in Bochum-Langendreer von einem dortigen Bediensteten durchgeführt. Handschriftlich sind die gemessenen Parameter festgehalten worden.
Montag, 03.02.1997:

Da es in irgendeiner Art und Weise Probleme mit dem am Montag, den 11.11.1996 erworbenen Öldruckmesser gegeben haben muss, die ich leider zur Zeit nicht mehr nachvollziehen kann, bekam ich sogleich von der Firma VDO Kienzle Ersatz. Der genaue Wortlaut:

VDO Cockpit Vision Öldruck-Anzeige 0-10bar (Reklamationsersatz zu LS#54027 vom Montag, den 30.12.1996).

Logischerweise betrug der entrichtete Preis 0,00DM. Die Abholung fand bei der Firma Sandtler statt.

Montag, 10.02.1997:
Bei dem am Mittwoch, den 13.11.1996 erworbenen Öldruckgeber gab es nun Probleme, die sich in der Art und Weise bemerkbar machten, dass die Anzeige immer 10bar anzeigte. Die Reklamation wurde bei der Firma Klostermann in die Wege geleitet, mit dem Hinweis, dass der Geber defekt sei. Er sollte zur Überprüfung der Firma VDO Kienzle überreicht werden. Zur Nachfrage über den weiteren Werdegang, sollte ich Herrn Meisborn telefonisch unter der Klostermann-Rufnr.: 68772-14 kontaktieren.
Montag, 17.02.1997:

Den mintgrünen geleasten Corsa B gab ich ab und bekam heute einen schwarzen Opel desselben Typs Corsa B, der mich 300DM im Monat kostete, also insgesamt 3.600DM im Jahr. Fahrzeugdaten waren identisch, die Konditionen der Firma Adam Opel AG waren gleich, nur dass ich diesmal als Sonderausstattung ein Werksradio eingebaut hatte. Das eigene amtliche Kennzeichen war mit GG-JR 749 bezeichnet worden. Die Leasingabgabe fand am Donnerstag, den 19.02.1998 statt. Kurz vorher polierte ich das Fahrzeug, da ich mit der Allgemeinpflege nichts zu tun hatte. "War ja nicht mein Auto" dachte ich mir. Insgesamt hatte ich 17.571km zurück gelegt.

Auch in diesem Fall entstanden die beiden Bilder 1997/1 und 1997/2 am Ende des Besitzstands.

Bild 1997/1
Bild 1997/2
Dienstag, 18.02.1997:
Bei der Firma VDO Kienzle ist der Geber indessen geprüft und als defekt eingestuft worden. Das Ergebnis der Untersuchung war aber erschreckend; denn hierbei handelte es sich um einen Wendelbrand, also einen Falschanschluss. Hierbei konnten keine Garantieansprüche geltend gemacht werden. 
Montag, 24.02.1997:
Der defekte Öldruckgeber wurde an die Firma Klostermann zurückgeschickt, zusammen mit dem Reklamationsauftrag und der Fehlerbeschreibung. Die Bemerkung "Rechnung folgt" durfte natürlich nicht fehlen.
März 1997:
Nach den ersten beiden Treffen, die offiziell mit meinem modifizierten Kadett D besucht wurden, hatte ich im neuen Jahr voller Stolz mehrere Fotos gemacht. Vier dieser Bilder möchte ich nun an dieser Stelle verewigen. Bild 1997/3/4/5/6 zeigen die Außenperspektive, den Motor- und den Innenraum.
Bild 1997/3
Bild 1997/4
Bild 1997/5
Bild 1997/6
Montag, 10.03.1997:
Für den Preis von 51,75DM hatte ich irgendetwas bei der Firma Klostermann bestellt, leider ist die benannte Ware auf der Rechnung nur mit einer Rückstandsnr. beziffert, sie lautet: 9732503.
Dienstag, 18.03.1997:
Endlich nach langer Zeit ist der Öldruckgeber aus der Reklamation 973055 an die Firma Klostermann zurück geschickt und mit dem Preis der Überprüfung versehen worden. Diese hat mich ordentliche 43,70DM gekostet. Ein Gespräch mit Herrn Lorenz, Mitarbeiter von Firma VDO Kienzle, hatte dahin gehend den gewünschten Erfolg gebracht, dass ich nicht den vollen Preis von 73,40DM für einen neuen Geber entrichten musste. Er war der Meinung, dass ein begangener Fehler auch voll zur Rechenschaft gezogen werden muss. Recht hat er ja gehabt; nur wenn ich gewußt hätte, dass ich den Fehler begangen habe, hätte ich diesen Geber nie zur Überprüfung freigegeben, sondern mich um ein neues Ersatzteil gekümmert. Und genau das hat er dann eingesehen und den verminderten zu bezahlenden Preis von 45DM an die Mitarbeiter von der Firma Klostermann weiter gegeben. Diesen entrichtete ich sofort; das Ersatzteil bekam ich allerdings später.
Dienstag, 25.03.1997:
Bei der Firma Klostermann holte ich endlich meinen Öldruckgeber ab. Den Preis von 45DM hatte ich schon bezahlt. Diesmal sind beim Anschließen keine Probleme mehr aufgetreten.
Freitag, 04.04.1997:
Die Firma Feix verkaufte mir 0,5m Wasserschlauch und erhielt dafür von mir 11,42DM.
Montag, 07.04.1997:

Für meine Arbeiten benötigte ich unter anderem einen Kugelgelenk-Abzieher. Dieser wurde mir von der Firma Sandtler verkauft und sollte den Herstellernamen Hazet tragen. 95DM war er mir wert gewesen.

Um 09:34h suchte ich das Kaufhaus Real auf, um 2 Unterstellböcke 2T zu kaufen. Bei einem Preis von je 11,95DM bezahlte ich somit gesamt 23,90DM.

Mittwoch, 09.04.1997:

Firma Meures verkaufte mir 2 Dichtringe und 1 Sicherungsring für den Betrag von 47,23DM.

Wenig später am gleichen Tag kaufte ich einen weiteren Dichtring bei der Firma Meures, der mit dem obigen Dichtring identisch ist. Bezahlt habe ich dafür 23,41DM. 

Freitag, 11.04.1997 - Sonntag, 13.04.1997:
Das 3. Treffen sollte mich nach Bohnhorst bringen. Ca. 190km pro einfache Strecke musste erstmal zurückgelegt werden. Das Event war das 9. organisierte Treffen der R. G. Bohnhorst e. V. und dauerte bis Sonntag, den 13.04.1997. Dort belegte ich den 2. Platz hinter meinem härtesten Konkurrenten, einem orangefarbenen Kadett D Targa. In der nächsten Zeit habe ich alle Anstrengungen unternommen, meinem Ziel, dem 1. Platz, entgegenzusteuern. An dem Sonntag hatte mich der Chefredakteur der flash Opel Scene, Ansgar Wilkendorf, kontaktiert und wollte ein Foto-Shooting mit mir und meinem Kadett D vereinbaren. Er sah sich mein Fahrzeug genau an und war begeistert. Das machte mich besonders stolz, da bisher noch keine Fotos in einer Zeitschrift erschienen sind.
Montag, 14.04.1997:
Vor einigen Tagen habe ich mit der Firma XXXXX Kontakt aufgenommen bezüglich einer grundlegenden Motoreinstellung, da ich den Motor unter Anleitung von Christoph Pichura zerlegt habe und diverse Modifikationen durchgeführt wurden. Er sagte mir, ich könnte an diesem heutigen Tag morgens vorbeischauen und er würde sich dem Problem annehmen. Etwa 450km lagen vor mir, die leider auch mit teilweisem Regenwetter garniert waren. Aber es ging ja um eine terminliche Absprache, die ich unbedingt einhalten wollte. Als ich in den Verkaufsladen eintrat und das Gespräch mit meinem "Telefonkandidaten", der auch gleichzeitig der Geschäftsführer war, führte, hatte er unsere Absprache ganz anders in Erinnerung und wollte mich zunächst wieder nach Hause schicken. Er hat viel zu tun und dementsprechend für mich keine Zeit. Wütend musste ich ihm erklären, dass ich etwa 5 Stunden unterwegs war und noch das Wetter in Kauf genommen habe, um eine angepasste Motoreinstellung zu erhalten. Schließlich willigte er ein und ein Mitarbeiter dieser Firma nahm sich meiner an. Zunächst fiel ihm der etwas unregelmäßige Motorlauf auf. Er kontrollierte mit Hilfe eines Kompressionsmessgerätes den Druck in den Zylindern; dabei stellte er Abnormes fest. Der Druck lag bei den insgesamt 6 Ausdrucken zwischen 4,5 und 6,5bar. Es lag hier ein grober technischer Fehler vor, wie sich später herausstellen sollte. Er versuchte den Fehler noch genau zu lokalisieren, aber man hätte den Zylinderkopf abnehmen müssen. Schließlich musste ich noch mit dem Fahrzeug in Richtung Heimat fahren. Der Geschäftsführer meinte daraufhin, dass man nach dieser Arbeit endlich auf den Leistungsprüfstand fahren sollte, um eine perfekte Einstellung vorzunehmen. Mein Widerstand interessierte ihn wenig; meine Meinung tendierte in die Richtung nach Hause zu fahren, um den Fehler zu suchen und zu beheben, bevor die Einstellung stattfindet. Ich habe mich dann doch noch "breitschlagen" lassen und so legten wir einige Kilometer zum Prüfstand zurück. Auf dieser Fahrt dorthin provozierte er mich ständig mit "Gasspielen", die ich mitmachen musste, um ihn nicht zu verlieren. Dort angekommen, ist eine komplette Einstellung der Weber-Doppelvergaser an einem falsch arbeitenden Motor vorangetrieben worden, die selbstverständlich ihre Zeit in Anspruch nahm. Am Ende dieser Prozedur schrieb er mir eine Rechnung, die auf einem kleinen Blatt in der Größe 10x10cm verewigt wurde. Dort wurde notiert: 3,5h - 260DM, Prüfstand - 90DM, Düsen - 7DMx8 (56DM), Dichtungen - 30DM und Zündkabelkappen - 10DM. Alles zusammen brachte den Preis von 446DM ans Tageslicht, wobei er dann "gnädigerweise" auf 440DM abrundete. Die Leistungsprüfung erfolgte auf einem Bosch LPS 002 - Prüfstand. Trotz der Defizite erreichte der Motor eine Leistung von 196PS. Weitere Bemerkungen waren die eingesetzte Hauptdüse von 160 und die Luftkorrekturdüse von 190. Die Düsen der Firma Boemanns waren seiner Ansicht nach nicht definierbar. Als Info gab er mir noch auf den Weg, den Kopf und die Kolben auszulitern. Eine Frage stellte ich ihm noch, bevor der Heimweg angetreten wurde, welchen Preis er denn für die Reparatur nehmen würde, wenn man diese in seinem Hause durchführen ließe. Weit über 1000DM war seine nüchterne Antwort. Extrem geladen trat ich den Heimweg an und konnte mich nur über das nun trockene Wetter freuen.
Donnerstag, 24.04.1997:
Bei der Firma Meures kaufte ich wieder einmal ein. Diesmal mussten es 2 Dichtringe, 10 Schrauben und 1 Dichtung für zusammen 135,32DM sein.
Montag, 28.04.1997:

Die Firma Bücker&Witte verkaufte mir indessen einen Zahnriemen und 16 Abdichtungen für den Gesamtpreis von 120,39DM.

Am gleichen Tage suchte ich noch die Firma Sandtler auf und kaufte eine verstärkte Zylinderkopfdichtung der Firma Spesso für 135DM. Mittlerweile ist der Zylinderkopf so oft geplant worden, dass der Abstand zwischen Ventil und Kolben Zweifel aufkommen ließ. Um das Problem zu kompensieren, musste eine verstärkte, d.h. 1,9mm starke Kopfdichtung her.

Dienstag, 29.04.1997:
Aufgrund des geschilderten Motorproblems, dass bei der Firma XXXXX erkannt wurde, musste eine Reparatur erfolgen. Ich entfernte den Zylinderkopf von dessen Block und zerlegte ihn restlos. Ich hatte beim Polieren der Ventile den Ventilsitzring fast vollständig entfernt und das Einschleifen nicht sorgfältig genau durchgeführt. Die Firma Weber Zylinder-Schleiferei hatte anschließend den Zylinderkopf plangeschliffen, 16Ventile geschliffen, 16 Ventilsitzringe gefräst und 1 Schaftabdichtung aufgesetzt. Ich bezahlte an Ort und Stelle den Preis von 469,20DM für ihre Arbeit. Zu Hause baute ich in Ruhe den Zylinderkopf wieder zusammen.
Samstag, 03.05.1997:
Der Opelvertragshändler Feix verkaufte mir 10 Scheiben und eine Scheibe anderer Bauart für den Betrag von 11,73DM.
Samstag, 10.05.1997:
Ich fuhr zum Mantzel Opel-Tuner, um an dem diesjährigen Treffen teilzunehmen. Nach 45km kam ich sehr früh morgens an und meldete mich auch als erster; somit bekam ich die Startnummer 1 zugewiesen. Teilgenommen habe ich zum einen am Schönheit's- und zum anderen am Leistungswettbewerb. Die Jury war dieses Jahr garnicht so recht von meinem Fahrzeug überzeugt und so wurde ich äußerst schlecht beurteilt. Die Juroren waren aber einige Mädels aus dem Publikum, die sich nach meiner Ansicht überhaupt keine Mühe gegeben haben. Denen war es schon zuviel, sich nach meiner Bitte kurz unter das Fahrzeug zu knien, um Details im Bereich des Unterbodens aufzunehmen. Eine sehr traurige Bewertung. Bei der Leistungsprüfung haben aber dafür Fakten und stichhaltige Ergebnisse dafür gesorgt, dass ich wenigstens dort meinem Ziel näher kam. Dort belegte ich den 2. Platz. Die Leistungsprüfung wurde auf einem Bosch LPS 002 - Prüfstand durchgeführt. Ermittelt wurden 201,3PS red., die Temperatur lag bei 20°C, das Barometer mit 745mm Hg und einer Reduktion von 2,1%. Den Betrag von 10DM entrichtete ich noch vor Ort. Einen Gutschein überreichte man mir bei der Firma Mantzel, den ich entsprechend einlöste. Für die nächsten Treffen an diesem Ort wollte ich mir vornehmen, immer an der Leistungsbewertung mitzumachen, da nur dort die Wahrscheinlichkeit bestanden hätte, unter den 3 Besten zu stehen. Die nachfolgenden Bilder 1997/7 bis einschließlich 1997/16 können an dieser Stelle nur gezeigt werden, da mein Bekannter Ralf Czilwik bei diesem Treffen jene Fotos gemacht hat, die er mir am Freitag, den 06.01.2006 schließlich überreichte. Mehrere meiner Bekannten waren zugegen, so unter anderem Ralf Czilwik, Jatzek und Thomas Kroll, Jens Leidag sowie Sascha Runge. Teilweise erkennbar die selbst angefertigte Bildergalerie, die auf einigen Treffen nicht fehlen sollte sowie die durchgeführte Leistungsmessung.
Bild 1997/7
Bild 1997/8
Bild 1997/9
Bild 1997/10
Bild 1997/11
Bild 1997/12
Bild 1997/13
Bild 1997/14
Bild 1997/15
Bild 1997/16
Samstag, 07.06.1997:
Der Opel-Vertragshändler Meures verkaufte mir 2 Tüllen und 1 Firmenemblem (der sogenannte Opel-Blitz) für den Betrag von 13DM. Der Bekannte Thomas Wedde hatte seinerzeit noch erkannt, dass das Fahrzeug ohne Opel-Emblem ausgestattet war, was ihn deutlich beunruhigte. Ich hatte seit längerem vor, ein solches anzubringen, was nun in die Tat umgesetzt wurde.
Dienstag, 17.06.1997:
Ich stattete der Fahrzeug- und Stahlbau - Firma Girke einen Besuch ab und ließ mir 2 Aluminium-Bleche zuschneiden. Diese Bleche beinhalteten die Abmessungen 1,2x140x450mm und 1,2x265x380mm. Hinzu kam noch der Zuschnitt, wobei die gesamte Rechnung einen Preis von 33,93DM verschlang.
Montag, 23.06.1997:
Heute früh wurde ich bei der Firma Viktor Günther vorstellig, die sich vornehmlich mit leistungsgesteigerten Motoren beschäftigt. Der gute Leumund hatte mich dazu bewogen, eine optimale Einstellung durch diese Firma vornehmen zu lassen; die Firma XXXXX hatte ich da noch in sehr schlechter Erinnerung. Um eine Aussage darüber zu machen, ob der Motor auch durch die Optimierung eine Leistungssteigerung erfährt, wurde anfangs mit einer Leistungsmessung begonnen. Ermittelt wurden auf einem Bosch LPS 002 - Prüfstand stolze 198PS. Danach nahmen die Mitarbeiter ihre Arbeiten auf. Nach mehreren Stunden konnte das Fahrzeug erneut einem Prüfstandstest unterzogen werden. Hier waren dann 214PS das Resultat einer mehrstündigen Arbeit. Die wichtigen Parameter, die mit berücksichtigt wurden, waren das Barometer mit 749mmHg, die Ansaugluft mit dem Wert 23, und der bei dieser Messung verwendete 4. Gang. Die Zündungseinstellung liegt nach ihrer Aussage im optimalen Bereich, wenn sie bei 20° v. OT und einer Drehzahl von 4500U/min ihre Einstellung findet. Einige Bemerkungen sind mir noch mit auf den Weg gegeben worden, die einer Beachtung bedürfen. Diese waren unter anderem ein Ventilfederflattern oder defekte Hydrostößel bei einer Drehzahl von 7300U/min, Die Förderleistung der Benzinpumpe sollte bei voller Auslastung zu gering sein; eine zweite Benzinpumpe wäre ratsam und der Zündverteiler ist mechanisch defekt. Die Gesamtkosten ließen mich einen Augenblick erstarren, denn mit dem Preis habe ich ganz und garnicht gerechnet. 1.482,51DM wollte man von mir für ihre erbrachte Leistung haben, bezahlen konnte ich aber max. nur 1.000DM in bar. Die restlichen 482,51DM wurden mit meiner EC-Karte vom Konto abgebucht. Die Arbeiten sind sehr professionell durchgeführt worden, man hat sehr auf absolute Sauberkeit geachtet, auch die Räumlichkeiten waren vielversprechend. 
Dienstag, 24.06.1997:

Die Rechnung von der Firma Viktor Günther war auf den heutigen Tag ausgestellt und um exakt 10:26:59h ausgedruckt worden. Neben den allgemeinen Fahrzeugdaten wurde auch der ungefähre Kilometerstand verewigt. Etwa 200.000km waren bis dahin zurückgelegt worden. Die Rechnung beinhaltete folgenden Wortlaut aus der Auftrag-Nummer 3072:

Zündzeitpunkt und Verstellbereich überprüft; Kraftstoffpumpe überprüft. Fahrzeug auf dem Rollenprüfstand festgeschnallt und vorgemessen.

Fahrzeug vom Prüfstand abgebaut; Vergaser abgebaut sowie Vergaser aus- und eingebaut. 2.te und 4.te Bypass gebohrt. Schwimmernadelventil kontrolliert bzw. erneuert. Schwimmerstände eingestellt. Düsenbestückung kontrolliert und angepasst. Größerer Lufttrichter montiert. Vorzerstäuber Nr.5 montiert. Filterplatten aufgearbeitet; gekürzte Trompeten montiert. Drosselklappen auf der Fließbank synchronisiert. Doppel - O - Ringe-Sätze montiert. Vergaser aufgebaut; synchronisiert sowie CO und Grundleerlauf eingestellt.

Verteiler ausgebaut, überprüft und wieder eingebaut sowie Zündzeitpunkt eingestellt. CO und Grundleerlauf nochmals nachreguliert. Motorleistung gemessen, Düsenbestückung und Zündung optimiert.

Mittwoch, 02.07.1997:
Nun musste mich die Firma Meures erneut ertragen und mir 3 verschiedenartige Dichtungen für den Preis von 39,41DM verkaufen.
Freitag, 18.07.1997:
Ich suchte den Sport- und Zubehörladen Sandtler auf und besorgte mir einiges Notwendige für 233,90DM. Dieses war unter anderem ein K&N-Reinigungsset, eine Pierburg Benzinpumpe, ein VDO Voltmeter sowie ein VDO Wasserthermometer. Eine zweite Benzinpumpe musste her, da eine bei Höchstleistung in den Fördergrenzbereich gelangt. Zudem war eine Parallelschaltung obligatorisch, da in Reihe eine ordentliche Funktion nicht gewährleistet ist.
Freitag, 08.08.1997:
Um die Pierburg Benzinpumpen parallel arbeiten zu lassen, brauchte ich 2 T-Schlauchverbinder 8mm, die ich bei der Firma Grümer Technik für 2,21DM besorgen konnte.
Freitag, 15.08.1997:
Schon wieder einmal musste die Firma Meures meinen Wünschen gezielt Folge leisten, was sie auch tat. Einen Dichtring bekam ich nun für den Preis von 23,91DM.
Samstag, 16.08.1997:

Die Firma Stinnes Reifendienst in Witten suchte ich auf, wobei laut Rechnung folgendes vermerkt wurde: 

2 Pkw Ummontage Aluräder/Off-Road, 2 Pkw Auswuchten stat. Aluräder/Off-Road und 2 Entsorgung Reifen Pkw/Off-Road. Um genau 10:31h wurde ich um einen Betrag von 52DM erleichtert.

Die Hochzeitsfeier von Andreas und Ina Fröhner fand an diesem Tag statt. Zur selben Zeit konnte ich das erste Mal die Foto-Story meines Kadett D in der flash Opel-Scene bewundern, was mich so richtig stolz machte. 

Den Bericht aus der Flash Opel Scene International Nr.9/97, 6.Jg., Heft 55 findet ihr hier

Montag, 20.10.1997:
Einen Dämpfungsring besorgte ich mir bei der Firma Meures. Dafür zahlte ich 4,36DM.
Dienstag, 28.10.1997:
Von der flash Opel Scene bekam ich gewünschtes Fotomaterial zurück, einen kompletten Dia-Satz hatte man mir auch noch zur freien Verfügung zukommen lassen. Dieses resultierte aus dem Fotoshooting, das der Chefredakteur dieser Zeitschrift, Ansgar Wilkendorf, in die Wege geleitet hat.
November 1997:

Bevor ich den Ventildeckel der Verchromerei Wagener&Wessollek übergab, polierte ich den schon zuvor aufgearbeiteten Deckel noch einmal auf. 

Ende letzten bzw. Anfang diesen Jahres machte ich mir Gedanken bezüglich der Polierarbeit am Ventildeckel. Es war überhaupt das erste Mal, dass ich derartige Überlegungen anstellte und sich gewisse Berührungsängste auftaten. Ich zog die Firma NoVo-Felgenveredelung zu Rate, um entsprechende Arbeiten zu übernehmen. Der Tenor ergab am Telefon nichts Handfestes, sondern eher Spekulationen. Dieser Ventildeckel war den Leuten vor Ort nicht bekannt; letztendlich sollte ich mit meinem Fahrzeugteil einfach vorbeischauen. Das tat ich auch noch an diesem Tag. Als man sich meiner annahm, winkte man freundlich ab, da ja noch der hitzebeständige Lack aufgebracht war. Zudem war der Deckel teilweise verwinkelt, was die Kosten stark nach oben treiben würde. Der Aufwand sollte einfach zu hoch sein; wahrscheinlich würde man als Werkstatt hierbei nichts verdienen. Große Sorge machte sich nun in meinem Gesicht breit; was tun? Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und kaufte mir handelsüblichen Abbeizer, der den Lack siegessicher entfernte. Zum Schleifen nahm ich Fächerschleifer, die einiges an grobporigem Material abzutragen wußten. Dann setzte ich immer feiner werdendes Schmiergelpapier ein, bis ich schließlich mit Bohrmaschine und Polierscheiben inkl. des zugehörigen Wachses ein hochglänzendes Gebilde vor mir sah. Anfangs waren manche Polierscheiben noch zu hart oder hinterließen starke Fussel. Mit der Zeit kaufte ich das richtige Sortiment, mit dem ich noch heute sehr zufrieden bin. Das Meiste erwarb und erwerbe ich auf den am Wochenende stark vertretenen Flohmärkten.

Dienstag, 25.11.1997:

Der Ventildeckel ist als erstes dem Chrombad zum Opfer gefallen, wobei mich die Firma Wagener&Wessollek unterstützte. An diesem Tag habe ich 100DM für dementsprechende Arbeit ausgegeben.

Nachdem sich der "Deckel" im Einsatz befand, taten sich an einer Stelle kleine Bläschen unter der Chromschicht auf, die den Eindruck des Abblätterns erweckten. Da die Stellen immer größere Ausmaße annahmen, schraubte ich diesen noch einmal herunter und brachte ihn erneut zur gleichen Verchromerei. Die schaute sich das Problem an und konnte einem zwischengelagerten Deckel die Schuld geben. Gegebenenfalls konnten sich Ölreste unter diesem aufhalten und im falschen Moment austreten. Dies würde dann selbstverständlich die Haftreibung der Chromschicht erheblich beeinträchtigen. Im Endeffekt hatte mir der zuständige Meister das Teil entchromt und mit einer neuen Schicht versehen, immerhin kostenlos. Das Problem ist seitdem nie wieder aufgetreten.

Hier begannen meine Chromarbeiten, die sich bis zum heutigen Tag manifestiert haben. Lange Zeit konnte ich der Verchromung nichts Positives abgewinnen. Bis zu dem Tag, als mein Fahrzeug erstmalig in einer Fachzeitschrift abgelichtet wurde. Dort fiel mir auf, dass ich mittels Chrom mehr Glanz in den Wagen projizieren kann. Dass das über kurz oder lang notwendig sein würde, ist mir zu diesem Zeitpunkt klar geworden.

Donnerstag, 18.12.1997:

Bei der Firma Afra-Autoteile bezog ich um 12:36h eine vergoldete Batteriepolklemme für den Minuspol, zuzüglich einem unbekannten Teil für 8,30DM. Insgesamt wurde ich einen Betrag von 26,95DM los.

Später, genauer gesagt, um 17:51h hatte ich den Verkaufsladen Top Tec aufgesucht, da mir die Firma Afra-Autoteile die Plus-Polklemme nicht verkaufen konnte. Dort bekam ich meine Oehlbachkabel Batterie Terminal (Pluspol - 29DM) sowie Oehlbachkabel-Zubehör (vergoldete Kabelschuhe -7DM) für demnach 36DM. Optisch waren die bis dato im Bereich der Batterie angeordneten Anschlüsse nicht ansprechend genug, so dass ich mich für vergoldete Anschlusskomponenten entschied.

Im Jahr 1997:

Den genauen Zeitpunkt kann ich leider nicht mehr fest machen, an dem ich zur Garageneinfahrt meiner Schwiegereltern mit dem Schalldämpfer aufgesetzt habe. Diese Einfahrt war etwas abschüssig und hatte gerade aus diesem Grund im Bereich der größten Krümmung für derartige Problematik gesorgt. Daraufhin stellte ich meinen Kadett D auf der Straße ab. 

Da der Schwiegervater an einer Mitfahrt interessiert war, nahm ich ihn einmal kurzerhand mit. Die Schlussfolgerung seinerseits sollte sein, dasser bei ständiger Mitfahrt in diesem Fahrzeug einem Bandscheibenvorfall nicht mehr entfliehen könnte. Er stellte das straffe Fahrwerk in Frage, das durchaus zu gesundheitlichen Problemen führen kann.