Kauf von Kohlefaserplatten und Chromzubehör,
Zuschnitte und weiteres visuelles Tuning
 
 
Anfang 1998:
Ich stellte Überlegungen an, um den Innenraum attraktiver zu gestalten. Dazu musste dort mehr Glanz eingebettet werden, da es eher trist aussah. Ein Ersatzrad des Herstellers AZEV musste her, um es in der Reserveradmulde zu befestigen. Diese Felge besorgte mir mein Bekannter Lothar über die Firma Profil-Design Horstmann&Zwaka GmbH, die er gut kannte. Das Rad kostete mich etwa 200DM (den genauen Betrag hatte ich leider nicht vermerkt), musste aber dennoch poliert werden. Diese Polierarbeiten übernahm die Firma B&P-Felgenveredelung, weil ich persönlich keine Möglichkeiten besitze, diese eigenständig großflächig zu bearbeiten. Die Firma konnte aber auch nur die großen, einfachen Flächen aufpolieren und die Felge im hinteren Bereich etwa 3/4 aufarbeiten; eigentlich nur dort, wo die Polierscheibe mit geringstem Zeitaufwand den maximalen Erlös erzielen konnte. Etwa 150DM hatte ich nun dieser Firma bezahlt und mich verabschiedet. Ich suchte einen Reifenhändler auf, um mir eine Bereifung in der Dimension 205/45R16 zu besorgen. Diese konnte aber ruhig gebraucht sein, da ich sie sowieso nicht am Fahrzeug verwenden wollte. Stolze 80DM legte ich dem Reifenhändler für den Altreifen auf den Tisch, der noch aufgezogen werden musste. Da mir das Polierte so nicht reichte, nahm ich das komplette AZEV-Ersatzrad mit in den Keller und bearbeitete mit Schmirgelpapier und am Ende mit Bohrmaschine und Polierscheiben alle kniffligen Flächen von innen und außen. Mehrere Stunden Zeit waren aber am Ende lohnenswert. Für die nächsten anstehenden Treffen verbaute ich dieses dann in meiner Reserveradmulde.
Januar-März 1998:
Zum zweiten Mal suchte ich die ARAL-Tankstelle in Bochum-Langendreer, auf der Hauptstraße 173 auf. Dort ließ ich erneut eine AU nach §47a StVZO in die Wege leiten. Nachdem das Fahrzeug an dem AU-Prüfgerät angeschlossen war, zeigte die Diagnose-Station einen bemerkenswerten Fehler. Das Gerät kann keine Daten aufnehmen, es ist der Raum zu belüften. Letztendlich hatte die Abgasuntersuchung doch noch zum Erfolg geführt. Was man aber alles so erlebt mit einem "etwas" modifizierten Kadett D, ließ mich dann doch noch erstaunen.
Donnerstag, 15.01.1998:
Auch in diesem Jahr ist die Firma Meures mein stärkster Ansprechpartner und so kaufte ich dort einen Schalter für 37,31DM.
Freitag, 23.01.1998:
Die Firma Wegener in Dortmund verkaufte mir 1 Stck. Antriebswellen-Austreiber links F16-Getriebe für den stolzen Preis von 155,25DM. Dieser Austreiber war notwendig, da die Antriebswellen sich ansonsten mit herkömmlichen Werkzeugen sehr schwierig austreiben lassen.
Mittwoch, 28.01.1998:
Für irgendwelche Arbeiten brauchte ich einen Spezialleim, den die Firma Wegener mir verkaufte. Also bezahlte ich 13,10DM für einen Petec-Powerkleber 10g.
Freitag, 30.01.1998:
Eigentlich wollte ich mit der Firma XXXXX nichts mehr zu tun haben, geschweige denn in irgendeiner Form finanziell unterstützen, aber sie hatte etwas angeboten, was ich gerne erwerben wollte. Es ging um eine Kohlefaserzündkerzenabdeckung DOHC 2.0-16V, die zuzüglich der Versandkosten einen Beitrag von 209DM beinhaltete.
Montag, 09.02.1998:
Ich bin zur Prüfanlage nach Witten gefahren, um eine Hauptuntersuchung nach §29 StVZO durchführen zu lassen. Die gültige Prüfplakette hat das Fahrzeug zugeteilt bekommen, aber nach aufwendiger und reiflicher Überlegung. Die beiden erkennbaren Mängel, die ein gewisses Misstrauen hervorgerufen haben, waren zum einen die Benzinpumpe, die kein Abschaltrelais besessen hat und zum anderen die Öffnungen, die zum Innenraum hin einluden (ein Lochblech hatte ich in die Öffnung hineingeschraubt). Beides Mängel, die man auch anders hätte bewerten können. Der genaue Tachometerstand betrug 200.904km. Die Untersuchung kostete den stattlichen Betrag von 70,15DM.
Montag, 16.02.1998:
Ein Aluminium-Blech in der Größe 1,2x150x230 habe ich mir zuschneiden lassen. Die Firma Girke Fahrzeug- und Stahlbau berechnete mir zuzüglich des Zuschnittes den Betrag von 10,93DM. Dieses Blech entgratete ich vorerst, durchbohrte es anschließend an vier Stellen und polierte dieses einseitig an der sichtbaren Fläche im Motorraum auf. Ich verschloss die vom Technischen Überwachungsverein bemängelte Öffnung, die vorher das Heizungsgebläse und den Heizungskühler beherbergte. 
Sonntag, 22.02.1998:
Drei Fahrzeuge, genauer gesagt handelte es sich um den Opel Corsa A, hatte ich mir schon angesehen, leider aber alle im desolaten Zustand. So schaute ich in der Rubrik Opel Kadett D nach und fand eine Anzeige im Reviermarkt, die ich zitiere:

Kadett D-1.2S, Bj. 84/99, 60PS, orig. 88tkm, grünmet., s.g. Zust., 8fach bereift, WR auf Felgen, 1.450DM VB. Sofort rief ich dort an und fragte nach dem allgemeinen Zustand, umsonst möchte ich nämlich nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Das Fahrzeug befand sich in einem sehr ordentlichen Zustand und konnte nach entsprechendem Handeln für 1.500DM seinen Besitzer wechseln. Dafür bekam ich zusätzlich die gesamte Hifi-Anlage, die im Kadett D verbaut war. Nun hatte ich wieder einen fahrbaren Untersatz und war nicht auf weitere Leasing-Fahrzeuge der Firma Opel angewiesen, zumal ich ja auch das Arbeitsverhältnis kündigen wollte, da ich entsprechend meiner Qualifikation nicht eingesetzt werden konnte. Als Anzahlung sollten 200DM genug sein, was das Einverständnis beider Parteien voraussetzte. Das bisherige amtliche Kennzeichen lautete bis dato RE-MR555 und war auf den Halter Frank Röder zugelassen.

Mit Mühe und Not konnte ich noch zwei der folgenden Bilder 1998/1 und1998/2 auftreiben, um das Fahrzeug visuell darzustellen. Dabei ist die erste Aufnahme durch den freiberuflich tätigen Chris Eckermann entstanden, die dann später als "Kadett-Paar" in der Fachzeitschrift "Opel Club&Trend" veröffentlicht wurde. Das zweite Bild entstand in der Zeit zwischen Freitag, dem 22.05.1998 und Sonntag, dem 31.05.1998, als meine Eltern, meine Frau Kerstin und ich Urlaub in Slowenien machten. Im Hintergrund der landschaftlichen Idylle lässt sich das Haus meiner Eltern sowie der rote VW Golf III meiner Eltern und mein Kadett D erkennen.

Bild 1998/1
Bild 1998/2
Da ich zum größten Teil während des Slowenien-Urlaubs mit meiner Videokamera bewaffnet war, existieren nur bewegende Bilder meines fahrbaren Untersatzes. Auf den nächsten beiden Bildern 1998/3 und 1998/4 hatte ich versucht, mit Hilfe unseres Fotoapparates Bilder aus dem laufenden Videofilm zu "schießen". 
Bild 1998/3
Bild 1998/4
Montag, 23.02.1998:

Heute wurde von mir der gestern erworbene Kadett D angemeldet und bekam das amtliche Kennzeichen BO-UM89 zugeteilt. Es handelte sich hierbei um eine Anlehnung an mein Restaurationsobjekt. Das Fahrzeug selbst haben wir noch in Oer-Erkenschwick zurück gelassen, um das Kurzzeitkennzeichen zu sparen. Nach Erhalt der Nummernschilder haben wir, meine Frau Kerstin und ich, Herrn Frank Röder in Oer-Erkenschwick aufgesucht und die Restsumme von 1.300DM bezahlt. Anschließend, nach Montage der Beschilderung, fuhren wir nach Hause.

Aufgrund der Bemängelung an der Prüfanlage in Witten kaufte ich bei der Firma Sandtler das geforderte Sicherheitsabschaltrelais Pierburg für den Preis von 69DM.

Freitag, 13.03.1998:
Eine telefonische Absprache mit der Firma Viktor Günther hinsichtlich der Kontrolle bzw. Änderung meines Bosch-Zündverteilers hatte zur Folge, dass ich ihnen einen solchen zukommen ließ. Am Montag, den 23.06.1997 ist ein mechanischer Defekt an meinem Verteiler festgestellt worden. Aus diesem Grund habe ich mir einen neuen gebrauchten Zündverteiler besorgt, der keine mechanischen Defizite aufzeigte. Und so ließ sich dieser auch problemlos einstellen. Wo und für welchen Betrag ich diesen Bundverteiler erworben habe, konnte ich leider nach meiner Recherche nicht mit Bestimmtheit herausfinden.
Montag, 16.03.1998:
Ein Kühlerausgleichsbehälter musste es sein, den ich bei der Firma Meures für einen Betrag von 25,31DM käuflich erworben habe. Das noch eingebaute Behältnis hatte mittlerweile, hervorgerufen durch das Kühlerwasser, eine dunkelbräunliche Farbe erhalten. Eher abstoßend wirkte dieser Zustand im sonst glänzenden Motorraum. 
Samstag, 21.03.1998:
Bei dem Autoteilehandel Klostermann kaufte ich einen Verteilerläufer sowie eine Verteilerkappe für zusammen 18,50DM.
Freitag, 27.03.1998 - Sonntag, 29.03.1998:
Nun besuchte ich schon zum 2.ten Mal das Opeltreffen in Bohnhorst. Auch heute war der Veranstalter die R. G. Bohnhorst e. V., die mittlerweile ihr 10. Treffen organisiert hatten. Das Treffen begann am Freitag, dem 27.03.1998 und lief bis einschließlich Sonntag, dem 29.03.1998. Zu meiner Freude konnte ich am Sonntag eintrudeln und noch am Schönheitswettbewerb teilnehmen. Wieder einmal wurde ich mit dem 2. Platz konfrontiert, der aber auch gerecht vergeben wurde. Mein Ziel war natürlich Platz 1 in der Hitliste. Anschließend legte ich etwa 190km zurück, um das Fahrzeug sicher in der Garage unterzubringen.
Montag, 30.03.1998:

Um exakt 10:52:46h habe ich bei der Firma A.T.U. in Bochum Bremssattellack und Cockpitfolie erhalten und legte dabei 84,85DM auf den Ladentisch.

Anschließend reinigte ich einige Tage später die Bremssättel mit einem speziellen Reiniger und brachte den oben beschriebenen Speziallack in der Farbe blau auf.

Für die Cockpitfolie feuchtete ich den Untergrund auf, um diese vernünftig hin- und herschieben zu können. 

Anfang April 1998:
Von dem Bohnhorster Treffen inspiriert, baute ich meine komplette Lenkanlage aus, um sie vollständig zu polieren. Eine Menge Teile kamen zusammen, die erst bei völliger Demontage sichtbar wurden. Ich hoffte nur, dass im Chrombad nicht allzuviel Chrom in die Bohrung des Lenkgehäuses läuft, da sonst die "Innereien" nicht mehr passen würden. Nach getaner Arbeit war ich aber dennoch zufrieden.
Donnerstag, 02.04.1998:

Die Rechnung des geänderten Kadett D GTE-Verteilers ist am heutigen Tag um 12:06:35h ausgedruckt worden und enthielt folgende durchgeführte Arbeiten:

Angelieferten Bosch-Verteiler kontrollieren bzw. ändern - geändert zurück, Verstellkurve geprüft und angepasst, Einstell-Hinweis: Zündzeitpunkt im Leerlauf 10°/950+50min; Zündzeitpunkt bei 4.500 Touren 20° v. OT.

Freitag, 03.04.1998:

Den modifizierten Zündverteiler von der Firma Viktor Günther habe ich heute erhalten und inklusive der Verpackungs- und Versandkosten den Preis von 110,55DM bezahlt.

Des Weiteren habe ich bei der Firma Sandtler zur optischen Verschönerung des Motorraumes 6 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (06DR), 1m Edelstahl-Schlauchschutz, 5 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (08DR), 3Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (12DR) und 2m Benzinschlauch stahlummantelt 8mm für den Preis von 182DM erhalten. 

Ein Thermostat von der Firma Sandtler musste es noch sein für den Betrag von 27,40DM.

Und da ich wahrscheinlich noch nicht genug Geld ausgegeben habe, kaufte ich bei der Firma Meures einen Wasserschlauch von 0,9m Länge. Bezahlen musste ich für diesen 21,44DM.

Montag, 06.04.1998:

Da ich mit meinem Fächerkrümmer des Herstellers Lexmaul Probleme bezüglich des Verchromens bekommen hatte, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ein reiner Edelstahlkrümmer die einzig richtige Wahl darstellt. Dieser ließ sich ohne weiteres polieren, ohne Korrosion anzusetzen. Beim Lexmaul-Krümmer waren Edelstahlanteile, aber auch korrosionsanfällige Bestandteile enthalten. Nur ein Polieren war zwecklos, da man nach kürzester Zeit mit Flugrost rechnen müsste. Beim anschließenden Verchromen desselbigen und folgendem Einbau, startete ich den Motor und erlebte eine höchst unliebsame Überraschung. Die Chromschicht löste sich an verschiedenen Stellen ab. Bestellt habe ich aus beschriebenem Grund an diesem Tage einen reinen Edelstahlkrümmer von der Firma Risse Motorsport. 

Das Verchromen des Lexmaul-Krümmers kostete mich 140DM und ließ einen groben Fehler beim Verchromer und mir nicht erkennen. Denn aufgrund der verschiedenen Materialien konnte ein vernünftiges Ergebnis nicht erzielt werden. Wir einigten uns hinterher auf die Hälfte des Betrages. So hatte jeder von uns eine kleine Schuld davon getragen.

Dienstag, 07.04.1998:
Am heutigen Tag habe ich einen "Fächerkrümmer Edelstahl Opel Kadett EC 2.0 XE 16V mit TÜV-Zulassung" inklusive der Verpackungskosten von der Firma Risse Motorsport in Soest für den Preis von 526,84DM erhalten. Den anderen Krümmer inserierte ich im Reviermarkt und konnte ihn an den Herrn Paolo Pantaleo, wohnhaft in Lüdenscheid, für 250DM weiter verkaufen.
Donnerstag, 09.04.1998:
Die 2. Fuhre Kleinteile ging zum Verchromer, die die komplette Lenkanlage inklusive der Haltebügel beinhaltete. Die Verchromerei Wagener &Wessollek entnahm meiner Brieftasche den stolzen Betrag von 100DM für ihre erbrachte Leistung.
Montag, 20.04.1998:
Ein Zündzeitpunktmessgerät musste unbedingt her, und so betrat ich den Verkaufsraum von B&S Autoteile und erwarb dieses für den Preis von 98DM. Um nicht auf andere angewiesen zu sein sowie zu unterschiedlichsten Zeiten den Zündzeitpunkt selbst zu kontrollieren, war der Kauf unabwendbar.
Freitag, 24.04.1998:
Bei der Firma Sandtler kaufte ich eine vordere Domstrebe in Aluminium poliert für 158DM. So kam durch diese Maßnahme wiederrum mehr Glanz in den Motorraum.
Dienstag, 28.04.1998:
Zur Modifizierung des Motorraumes war die Firma Sandtler eine meiner treuesten Anlaufstellen. So kaufte ich dort 2 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (10DR), 1m Edelstahl-Schlauchschutz, 4 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (14), 3 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (28) und 1 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle (32) für 289,53DM. Diese "Pro Clamp Alu mit Edelstahlschellen" hatten die wichtige Aufgabe, die edelstahlummantelten Schläuche vernünftig in den Endbereichen zu umschließen. Das hatte ordentlich, sauberen Charakter nach sich gezogen.
Donnerstag, 30.04.1998:
Wieder einmal bei der Firma Meures ansässig, musste 0,4m Schlauch her, für den ich 6,32DM bezahlte.
Samstag, 02.05.1998:
Die Firma Sandtler verkaufte mir 1m Edelstahl-Schlauchschutz 9100-03 für den Preis von 35,50DM.
Montag, 04.05.1998:
Ich besuchte einmal mehr die Firma Girke Fahrzeug- und Stahlbau und ließ mir ein V2A-Blech zurecht schneiden. Die Größe war 2x30x480mm. Zuzüglich des Zuschnittes wurden insgesamt 8,40DM fällig. Das Blech durchbohrte ich an den wesentlichen Befestigungspunkten und brachte es unter den Doppelvergasern an, um beim Gasgeben die Vergaser nicht gegenseitig zu verspannen/verdrehen, was durchaus Leistungsverluste bedeutet hätte. So konnte ich zwischen den einzelnen Vergasern eine starre Verbindung schaffen.
Donnerstag, 07.05.1998:
Der Firma Girke Fahrzeug- und Stahlbau ließ ich "keine Luft holen" und bestellte gleich inklusive des Zuschnittes das nächste Aluminium-Blech in der Größenordnung 1,2x483x540mm. Die Kosten betrugen 20,30DM. Daraus bastelte ich mir eine Batterieabdeckung, die ich zunächst einmal an den Ecken ausschnitt. Danach war Entgraten angesagt mit anschließendem Abkanten der vier Seiten. Zum Schluss polierte ich die Abdeckung sehr aufwendig und ließ sie im Bereich der Batterie verschwinden. Was mich im Nachhinein störte, waren die nicht verschweißten vier Ecken, die optisch etwas negativ ins Gewicht fielen.
Montag, 11.05.1998:

Bei der Firma Sandtler wurde ich wieder fündig und so kaufte ich mir 1m Edelstahl-Schlauchschutz 9100-04 für den Preis von 63,50DM.

In der Motorradschmiede Bochum erwarb ich 1,60m Kantenschutz für einen Betrag von 10DM. Die Batterieabdeckung, die ich vor ein paar Tagen fertig stellte, stattete ich sorgfältig mit diesem Kantenschutz aus. 

Samstag, 16.05.1998:
Zum 20-jährigen Bestehen der Firma Mantzel wollte ich nicht fehlen und so machte ich mich auf den Weg, der nach 45km endlich zum Ziel führte. Ich meldete mich "nur" zum Schönheitswettbewerb an und nicht wie eingeredet zusätzlich zur Leistungsbewertung. Die kostenlose Teilnahme an dem Wettbewerb war obligatorisch. Die einseitige Inanspruchnahme sollte verheerende Konsequenzen nach sich ziehen, denn bei diesem Wettbewerb wurde ich gnadenlos "abserviert" und konnte keinesfalls punkten. Durchaus hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt meine Arbeiten am Fahrzeug intensiviert und war überzeugt, dass die Modifizierungen Früchte tragen würden. Da die Anmeldung zur Leistungsmessung meinerseits fehlte, war auch diese Glückseligkeit passee. Aber nun war ich mir sicher, dass die Leistung eine führende Rolle spielen würde und so war ich fest davon überzeugt, dies' demnächst in die Tat umzusetzen.
Freitag, 05.06.1998:
Ich gab bei der Firma ...dietrich Karosserietechnik eine Bestellung bezüglich eines Rennsporttankdeckels auf, der mir in den nächsten Tagen noch zukommen sollte. Die Rechnung beinhaltete den Preis von 141,60DM. So konnte ich mich dann langsam von meinem Kunststoff-Deckel trennen, der sowieso kein Race-Style vermittelte.
Sonntag, 07.06.1998:
Das ist nun das 2. organisierte Treffen, welches vom Opel Club Essen 1992 im Bereich des Opel Werk I-Parkplatzes in die Wege geleitet wurde. Meine Teilnahme an diesem Event sollte mir beim Schönheitswettbewerb den 2. Platz zusichern. Ca. 20km An- und Rückfahrt sollten kein echtes Hindernis sein. Da ich schon einmal dort war, kam mir der Gedanke, von der Firma T.T.S. Motorsport eine Verteilerkappe in Chrom zu erwerben. Für diese musste ich schon etwas in die Tasche greifen, denn 39DM wurden an Ort und Stelle fällig. So richtig zufrieden war ich aber eher nicht, denn mit öfterem Ab- und Anklemmen der Verteilerkappe löste sich recht eindrucksvoll dessen Chromschicht.
Mittwoch, 10.06.1998:
An diesem Tag erwarb ich von der Firma ...dietrich Karosserietechnik einen Tankverschluss DTM, der mich inklusive der Verpackungs- und Versandkosten 145,10DM kostete. Leider hatte ich nicht so sehr viel Glück mit diesem gehabt, da sich das Schloss aufgrund der Kraftstoffdämpfe vom Grundkörper ablöste und ich diesen fast verloren hätte. Ein von mir geführtes Telefonat brachte Licht ins Dunkel. Das Problem war an jener Stelle schon bekannt und würde nach dem Zuschicken wieder behoben werden. Nachdem ich das gute "Stück" erneut angebracht hatte, trat zu meinem Entsetzen der Fehler wieder auf, was einen weiteren Anruf bei dieser Firma erforderlich machte. Nun schickte ich den Tankdeckel erneut an die Adresse und konnte abschließend feststellen, dass nach Erhalt und Einbau dieser Fehler nicht mehr aufgetreten ist. Die Fehlerbehebung hat offenbar Wirkung gezeigt.
Freitag, 12.06.1998:

Am Samstag, den 10.05.1997 habe ich den Bekannten Andreas Schmitz am Mantzel-Event getroffen und mir seine neue Errungenschaft angesehen. Die Kohlefaserplatte im Fondbereich hatte es mir angetan und so musste es kommen, dass auch ich diese in meinem Fahrzeug sicherstellen wollte. Und so stattete ich dem Herrn Schmitz in Düsseldorf einen Besuch ab. Dort kaufte ich 3m² dieser heiß begehrten Carbonplatten, wobei 1 Stück in der Größe 1x1m und ein weiteres in 1x2m zur weiteren Verfügung stand. Die Endsumme, die ich bezahlte, lag bei 1.000DM.

Nun kam die weitere Verarbeitung der Platten. Nachdem die Überlegungen des Einsatzortes abgeklärt waren, schnitt ich die Verkleidungen mit einer Stichsäge exakt zu, entgratete die Außenkanten und bohrte eine Reihe von Befestigungslöchern. Die Befestigung erfolgte mit schwarzen Stopfen. Im Bereich der vier Türen, des Heckabschlussblechs, der hinteren Radkästen, der Heckklappe und der A-Säulen fanden die zugeschnittenen Verkleidungen Verwendung. 

Dienstag, 16.06.1998:
Bei der Firma Meures wurde ich fündig bezüglich 12 Spreiznieten und 24 Stopfen. Diese machten den Betrag von 10,47DM aus.
Samstag, 20.06.1998:
Wieder einmal kaufte ich einen Kühlerausgleichsbehälter, der die gleiche Teilenummer besessen hatte, wie der schon am Montag, den 16.03.1998 erworbene. Den Preis von 25,53DM musste von mir selbstverständlich entrichtet werden.
Donnerstag, 30.07.1998:
Bei der Firma Bodenhorn in Bochum waren Zuschnitte auch möglich. Dort wurde mir ein V2A-Blech nach meinen Angaben gefertigt, und zwar in der Größe 600x30mm für den Betrag von 4DM.
Mittwoch, 05.08.1998:
Ich hatte im Reviermarkt Bochum ein Steuergerät inseriert, welches in einem Opel Vectra A 2.0 16V Verwendung fand. Da ich auf Weber-Doppelvergaser umgerüstet habe, war dieses Steuergerät nun überflüssig geworden und sollte einen neuen Besitzer finden. Ein Herr Mehmet Yigit aus Recklinghausen-Süd zeigte reges Interesse und kam dann später vorbei. Zudem verkaufte ich ihm noch eine Zündspule. Alles in allem einigten wir uns letztendlich auf den Betrag von 280DM.
Freitag, 07.08.1998:

Aus mir nach Recherchen unbekannter Quelle habe ich erfahren, dass eine Firma in Bochum-Gerthe, dessen Name mir leider entfallen ist, die Möglichkeit besitzt, individuelle Anpassungsarbeiten nach Kundenwünschen vorzunehmen. Und zwar bestand mein Problem darin, dass mein Ersatzrohr des Katalysators aus reinem Stahl bestand und demnach korrosionsanfällig war. Da ich die gesamte Schalldämpferanlage poliert, also hochglänzend haben wollte, blieb die einzige Alternative Edelstahl einzusetzen. Dafür musste das modifizierte Katersatzrohr in jeder Hinsicht dem Original entsprechen. Ich suchte diese Firma auf, besprach die Vorgehensweise und ließ das Original zurück. Am heutigen Tag konnte ich dieses "Rohrstück" in die Arme schließen und bezahlte schließlich den Betrag von 260DM. Als ich zu Hause das Katersatzrohr am Kadett D unterbringen wollte, gab es noch leichte technische Probleme. Die Rohrbiegung passte nicht einwandfrei, so dass ich diese Firma noch einmal aufsuchte und das Weitere erklärte. An Ort und Stelle wurde unverzüglich an der Problembeseitigung gearbeitet und wie sich später herausstellen sollte, mit feudalem Erfolg.

Auch im Bereich der Hinterachse machte mir der Rohrbogen mächtig Probleme; er schlug teilweise im Fahrbetrieb gegen den Hinterachskörper. So verformte ich ihn etwas "brutal" mit Hilfe meines Drehmomentschlüssels, bis dieser keine unangenehmen Geräusche mehr von sich gab.

Mittwoch, 12.08.1998:

Heute bekam ich bei der Firma Sandtler endlich nach mehreren Wochen des Wartens meine Profi 2 - Sitze des Herstellers Sparco. Sie lagen abholbereit am Lager vor. Als ich das Lager betrat und die Sitze hervorgebracht wurden, traute ich meinen Augen nicht, denn es waren dunkelblaue Alcantara-Sportsitze. Bestellt habe ich die "Normalen" in blau. Die Unterschiede spiegeln sich natürlich deutlich im Preis nieder. Die dunkelblauen Alcantara hätten pro Stück 1.195DM (gesamt: 2.390DM) und im Gegensatz dazu die blauen Stoffsitze den Preis je 845DM (gesamt: 1.690DM) vereinnahmt. Selbstverständlich sagten mir die Alcantara-Sitze deutlicher zu, aber das wollte ich hier nicht groß erwähnen. Ich brachte meine Meinung deutlich zum Ausdruck, dass ich nicht bereit bin, aufgrund einer Falschbestellung die Sitze für einen extrem hoch angesetzten Preis entgegenzunehmen. Und so rechnete man bei Sandtler hin und her um kam zu dem Entschluss, dass mindestens ein Betrag von 199,98DM nachberechnet werden muss, wenn ich mich hinsichtlich dieser Sitze entscheide. Und für diesen Preis habe ich sofort zugesagt. 100DM bezahlte ich noch mit Barem und 99,98DM mit meiner EC-Karte. So bezahlte ich offiziell 1889,98DM, insgesamt eine Ersparnis von 500,02DM. Das hat mich richtig glücklich gestimmt.

Meine sehr gut erhaltenen Recaro Rind-Nappa-Ledersitze inserierte ich indessen im Reviermarkt und wartete auf einen interessierten Käufer. Da meldete sich jemand aus Lütgendortmund, der ein reges Interesse bekundete. Er kam auch vorbei und stellte einen leichten Anriß an der Seite fest, der mir noch garnicht aufgefallen war. Der Preis belief sich letztendlich auf etwa 700DM, was nicht gerade viel war. Einige Wochen später traf ich den Käufer wieder, der immer noch begeistert war.

Entschieden habe ich mich für die Sparco-Sportsitze, weil sie mittlerweile besser zum gesamten Erscheinungsbild des Kadett D passten.

Donnerstag, 13.08.1998:
Bei der Firma Bodenhorn in Bochum habe ich 4 Stck. V2A-Bleche für den Betrag von 40DM zuschneiden lassen. Die Größe betrug 430x50x4mm. Diese habe ich anschließend verwandt, um die Sparco-Profi 2-Sitze mit den Laufschienen starr zu verbinden. Dazu bohrte ich Befestigungslöcher, die durchaus mit Problemen behaftet waren. Denn zunächst erwarb ich auf dem Trödelmarkt spezielle Bohrer, die einen Preis von 25DM verschlangen. Die Demonstration hatte es durchaus in sich, denn mit meinen erworbenen Bohrern durchbohrte er eine Schruppfeile, die eine stattliche Härte aufweist. Zu Hause hielt ich mich an seine Anweisungen, Edelstahl mit niedriger Drehzahl und jede Menge Kühlung zu bearbeiten. Nicht einmal eine Bohrung konnte im Keller als Erfolg gefeiert werden, denn die Bohrer verglühten. Verärgert ging ich in den Hagebaumarkt und besorgte mir 3 im Durchmesser unterschiedliche Edelstahlbohrer, die mich auch etwa 25DM gekostet haben. Als ich die Befestigungslöcher unter vergleichbaren Bedingungen weiter bohrte, fiel mir auf, dass die Bohrer wie durch "Butter" geführt, in kürzester Zeit die Arbeit beendeten. Das hat mich wiederrum an Erfahrung reicher gemacht.
November 1998:
Die Bilder 1998/5 und 1998/6 dokumentieren die innere Verbundenheit von meiner Frau Kerstin und mir. In dieser Zeit hang sie noch sehr an ihrem Opel Corsa A, bei dem ich noch die hinteren Radläufe geschweißt, gespachtelt und lackiert hatte.
Bild 1998/5
Bild 1998/6
Die nächsten vier Bilder 1998/7 bis 1998/10 zeigen die Außenperspektive, wie auch den Innen- und Motorraum des Kadetten.
Bild 1998/7
Bild 1998/8
Bild 1998/9
Bild 1998/10
Freitag, 27.11.1998:

Das optische Motortuning sollte weiter Einzug halten und so musste anstelle der normalen Benzinfilter ein anderes Highlight her. 2 Stck. Daytona Benzinfilter 5/16" Chrom-Glas mit Wechselelementen erwarb ich beider Firma Mike & Franks in Essen für den Preis von 51,40DM.

Zudem kaufte ich mir 2 Stck. Y-Schlauchverbinder 8mm Acethalharz bei der Firma Grümer Technik für 2,27DM.

Montag, 28.12.1998:
Kurz vor Jahresende "belästigte" ich noch einmal die Firma Sandtler, die mir noch 14 Pro Clamp Alu mit Edelstahlschelle 9.001.06 und 2 Schlauchhalter Alu 9.002.10 für 114,60DM verkaufte.