Aufwendige Polier- und Chromarbeiten
im Bereich des Innenraums und Unterbodens sowie
die letzten Arbeiten mit Kohlefasergewebe
Freitag, 17.01.2003:
Da ich eine große Bestellung an V2A-Verbindungselementen vornehmen wollte, war die überteuerte XXXXX keinesfalls mein Ansprechpartner. So ging ich zu der Firma Richter Industriebedarf und bekam meine Bestellung für insgesamt 20€. Eigentlich wären es 19,48€ gewesen, die er noch auf 18€ abrundete, aber angesichts der Vielzahl an Edelstahlelementen war der Betrag schon o.k. Meine Bestellung beinhaltete 16 Stck. M6x16 Innensechskant, 8 Stck. M8x20 Innensechskant, 18 Stck. M8x25 Innensechskant, 8 Stck. M6x12 Außensechskant, 12 Stck. M8x60 Linsenkopf/Innensechskant, 2 Stck. M8x20 Linsenkopf/Innensechskant, 33 Stck. M8 selbstsichernde Mutter, 48 Stck. M8 Federring, 27 Stck. M6 Zahnscheibe und 20 Stck. M8 große U-Scheibe.
Ende Januar 2003:
In diesem Zeitrahmen übergab ich jede Menge Fahrzeugzubehör in die Hände der Verchromerei S.. Diese waren der komplette Überrollkäfig mit Anbauteilen (6 Bügel, 7 Rohre und 1 Kreuz), der komplette Schalthebel, der Handbremshebel, zwei Sitzkonsolen, vier Türfangbänder, die Lenkradnabe, zwei Kennzeichen und die Alu-Querstrebe. Durch die aufgetragenen Wachse war ein gewisser Korrosionsschutz vorhanden. Denn die beiden großen Kisten konnten durchaus länger auf sich warten lassen.
Donnerstag, 20.02.2003:
Wie schon vorab erwähnt, konnte ich heute meinen Kühlerausgleichsbehälter bei der Firma Günter Brendel endlich abholen. Viele Anrufe ließen mich schon verzweifeln hinsichtlich der Wartezeit. Eher aggressiv machte mich das lange Warten. Am heutigen Tag nahm ich noch ein Alu-Rohr mit, dass einen durchtrennten Bügel im Bereich der B-Säule wieder verbinden sollte. Der Verchromer hatte das Problem, dass seine Chrombäder nicht in der Lage waren, den gesamten Bügel aufzunehmen. Alles in allem bezahlte ich noch einmal 30€, wobei die Arbeiten am Behälter noch mit eingerechnet wurden. Was mich aber allerdings glücklich stimmte war die Tatsache, dass das Behältnis absolut dicht war. Nach der Abholung des Behältnisses schliff und polierte ich nach bekannter Manier.
Freitag, 28.02.2003:

Die Firma Girke Fahrzeug- und Stahlbau schweißte mir das Aluminium-Verbindungsrohr, welches den mittig durchtrennten Bügel neu verbinden sollte. Dafür wurde ich den kleinen Betrag von 5€ los.

Eine leichte Biegung des Rohres war unumgänglich, da der Bügel eine solche Krümmung aufwies. Um es entsprechend zu formen, sägte ich ein definiertes Stück heraus. Nach passgenauer Einstellung der Beugung wurde, wie oben beschrieben, mit Sorgfalt geschweißt, danach von mir geschliffen und poliert. Anschließend brachte ich das Verbindungsrohr und den polierten Kühlerausgleichsbehälter in das etwa 45km entfernte Hemer zur Verchromerei S.. Dort konnte ich dieses zu den anderenTeilen legen, die auch noch auf ihre Fertigstellung warteten.

April 2003:

Anfang dieses Monats wurde ich bei der Firma XXXXX zwecks Innenraumlackierung vorstellig. Im letzten Monat hatte ich noch einen bestimmten Termin mit dem Geschäftsführer vereinbart. Als ich am Tag der Absprache pünktlich erschien, war er sichtlich bedrückt, da er noch einem weiteren Termin nachgehen musste. Innerlich aufgewühlt und hektisch setzte er sich in das Abschleppfahrzeug, um meinen Kadett D abzuholen. Dort angekommen, musste nun alles schnell gehen. Für die Lackierung hatte ich im Innenraum schon einiges vorbereitet, fast gänzlich entfernte ich Accessoires, um den Lackierern die Arbeit wesentlich zu erleichtern. Herr XXXXX meinte, ich solle ins Fahrzeug einsteigen und auf den Rampen das Abschleppfahrzeug hochfahren. Da die Pedalerie und der Sitz fehlte, war das undenkbar, aber die Information gab ich früh genug weiter. Ich konnte ihm anmerken, dass er anfing zu "kochen"; ich versuchte ihm so gut wie möglich zu helfen. Beim Festzurren der Vorderachse geschah das Malheur, dass sich die Kralle in den unteren Bereich des linken Kotflügels einzuhaken versuchte, was mir den Lack beschädigte. Das wäre ja nicht weiter schlimm, kann wieder hergerichtet werden, entgegnete er. Jetzt war ich mittlerweile in Rage gehüllt und hoffte, dass nun alles seinen geregelten Lauf nehmen würde. Als wir die Lackiererei im Visier hatten, luden wir langsam den Wagen ab. Nun bemerkte ich, dass die Alufelgen sehr dicht am Bordstein ihr Dasein fristeten. Nur dort konnte das Fahrzeug nicht stehen bleiben, es sollte auf dem schnellsten Wege von der Straße auf deren Hof manövriert werden. Der "Chef" nahm das Lenkrad in die Hand und wartete nicht einmal ab, bis ich das Okay geben konnte. Von der Sensibilität der Dyna- Tech-Felgen und des Abstands zum Bordstein wusste ich, dennoch kurbelte er am Steuer und schob das Fahrzeug rückwärts. In dem Moment drückte sich das Felgenhorn in den steinigen Widerstand. Erhebliche Beschädigungen waren zu verzeichnen, die ihn zur der Aussage verleiten ließen, dass die Felgen wohl zu empfindlich seien. Es brodelte in meinem Körper und das ließ ich ihn spüren. Eher unberührt ging er seiner weiteren Arbeit nach. 

In den Tagen darauf lieh mir einer seiner Angestellten seine BMW-Winterräder, die ich an Ort und Stelle aufzog. Meine hochwertigen Aluräder, die mittlerweile ausgebauten Türen und Heckklappe beförderte ich in meine Garage, wo diese Fahrzeugteile in Sicherheit waren. 

Die Arbeiten, die viel Zeit in Anspruch genommen hatten, wurden mit viel Mühe und Professionalität umgesetzt. Die angenehmen Gespräche mit den Verantwortlichen diesbezüglich rechne ich hoch an. Nach abgeschlossener Arbeit, die insgesamt etwa zwei bis drei Wochen andauerte, nahm sich ein Mitarbeiter meiner an und wir beförderten den Wagen in Richtung Garage. Hier war deutlich akribisches Verhalten zu verspüren, was mir sichtlich gut gefallen hat; man nahm sich die nötige Zeit. Das abschließende Gespräch einige Tage später mit Herrn XXXXX ließ verzeichnen, dass eine Menge Arbeitsstunden in die Innenraumlackierung investiert wurden. Schon alleine das Abkleben äußerer Bereiche nahm mehrere Stunden in Kauf. Der Preis belief sich auf 1.400€, den ich ihm bar aushändigte. Nach seiner Meinung war die Lackierung des Kotflügels und die Reparatur der Alufelge, die ich selbst abwickelte, von den Gesamtkosten abgerechnet worden. Leider ist diese Aussage nicht nachvollziehbar.

Dienstag, 01.04.2003:
Wieder einmal hat sich bei meiner Haftpflichtversicherung etwas geändert, das eine Benachrichtigung durch die Allianz zur Folge hatte. Aufgeführt wurde die Tarifgruppe B, Regionalklasse 6, Typklasse 18, Beitragssatz von 40% - Klasse SF 13. Dabei beträgt die jährliche Zahlungsweise 159,65€.
Freitag, 04.04.2003:
Um im Fußbereich etwas sportlicher zu wirken, wollte ich eigens angefertigte Alu-Riffelplatten im vorderen Innenraum verlegen. Hierzu ließ ich mir bei der Firma Girke Fahrzeug - und Stahlbau zwei Aluminium-Riffelplatten in der Größe 650x450mm zurecht schneiden. Der Preis betrug inklusive des Zuschnittes 35€. Anschließend schliff und polierte ich die Oberfäche sehr aufwendig. Das Verchromen derselbigen wäre wohl kein Problem, meinte Herr Busch, aber aufgrund der permanenten Beanspruchung durch das Schuhwerk wird durchaus im Laufe der Zeit die Chromschicht stark in Mitleidenschaft gezogen.
Mittwoch, 09.04.2003:

Ich konnte sehr viele angelieferte Fahrzeugteile bei der Firma S. abholen, die etwa 9-10 Wochen auf ihre Fertigstellung gewartet hatten. So holte ich den kompletten Überrollkäfig mit Anbauteilen (6 Bügel, 7 Rohre, 1 Kreuz und 1 Verbindungsrohr), den Ausgleichbehälter, den kompletten Schalt- und Handbremshebel, 2 Sitzkonsolen, 4 Türfangbänder, Lenkradnabe, 2 Kennzeichen und die hintere Radhausabstützung frohen Mutes ab. Hierbei übergab ich gern den Betrag von 400€ an den Verchromer, der ausgezeichnete Arbeit hinterließ. Nur mit der Zeit und den vielen dazwischen liegenden Telefonanrufen kam bei mir kein richtiges Verständnis auf.

Die vielen Teile brachte ich zunächst auf meiner Garagenseite unter; als dann später mein Fahrzeug von der Lackiererei zum Garagenhof befördert wurde, legte ich die Chromteile auf des Nachbars Seite. 

Einen visuellen Überblick bekommt man durch die Bilder 2003/1 und 2003/2.

Bild 2003/1
Bild 2003/2
Mehrere Tage später fing ich an, die verchromten Accessoires ins Fahrzeug einzubauen, wie die vom Bekannten Ralf Czilwiks erstellten Bilder 2003/3 bis 2003/6 eindrucksvoll belegen. Beim Einbau des Überrollkäfigs half mir Ralf, da das alleine ohne Beschädigungen nicht möglich gewesen wäre.
Bild 2003/3
Bild 2003/4
Bild 2003/5
Bild 2003/6
...bis schließlich das Endprodukt vor mir stand (siehe auch die Bilder 2003/7 bis 2003/10).
Bild 2003/7
Bild 2003/8
Bild 2003/9
Bild 2003/10
Freitag, 25.04.2003:
4 Stck. Muttern M5 und 2 Stck. Linsenkopf M8x20 holte ich mir in dem begehrten Edelstahlmaterial von der Firma Richter Industriebedarf für den Preis von nur 1€ ab.
Samstag, 03.05.2003:

Heute fand das Mantzel-Treffen statt und mit gutem Gewissen und vielen Neuerungen habe ich mich sehr gut vorbereitet. Angemeldet habe ich mich nur im Bereich des Schönheitswettbewerbes, da letztes Mal bei der Leistungsmessung der Fächerkrümmer stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bei der Prämierung allerdings sollte ich mein blaues Wunder erleben. Kein einziger der begehrten drei Plätze sollte für mich gewesen sein, was ich und auch mein Bekannter Heiko Borchert nicht fassen konnten. Heiko belegte auch "nur" den 3. Platz mit seinem silbernen Corsa A, der 1. Platz ging an einen Corsa B und der 2. an einen gelb lackierten Corsa A. Im Innenraum habe ich so viele neue verchromte Akzente gesetzt und dabei den ganzen Winter nur poliert und geschraubt. Insgesamt 90km legte ich an diesem Tag zurück und war sichtlich frustriert. Der Gedanke ließ mich aber nicht los, "etwas" im Bereich des Unterbodens zu schaffen, was einzigartig werden sollte. Ich war gespannt darauf, wie diese Modifizierung nächstes Jahr von der breiten Masse aufgenommen werden würde. 

Auch wenn es keinen Pokal gab, hat man dennoch die Bilder 2003/11 bis 2003/16 im Internet auffinden können.

Bild 2003/11
Bild 2003/12
Bild 2003/13
Bild 2003/14
Bild 2003/15
Bild 2003/16
Dienstag, 20.05.2003:
Da ich nur 2 Stck. Linsenkopfschrauben M6x10 in V2A benötigte, besuchte ich diesmal die XXXXX, die etwas näher lag. Um 09:34h zahlte ich 2,08€ für meine "kleine" Bestellung. Daran kann man erkennen, dass die XXXXX etwa 3-mal so teuer ist, als die Firma Richter Industriebedarf.
Freitag, 23.05.2003:
Aus Edelstahl ließ ich mir ein Stck. Vollmaterial drehen auf die Maße 100x65mm. Dieses Rundmaterial bekam ich von der Firma Hausherr Diedrich in Witten für einen geringen Unkostenbeitrag von 5€. Mein Schwiegervater ließ es dann weiter verarbeiten, damit es schließlich als Reserveradbefestigung Verwendung finden konnte. Damit konnte ich mich der deprimierend gestalteten Kunststoffverschraubung entledigen.
Freitag, 06.06.2003:
Die Abgasuntersuchung nach §47a StVZO war fällig und so ließ ich sie an der Prüfanlage Ennepetal um 08:49h durchführen. Immer noch kostenfrei, dank Mitarbeiterstatus, ging diese Prüfung in Erfüllung. Mängel waren auch heute bei einem Kilometerstand von 205.188km nicht zu erkennen. Nach 30km Heimfahrt stellte ich den Kadett D für die nächsten, sich anbahnenden Treffen in die Garage.
Sonntag, 15.06.2003:
Das 5. Treffen, vom Opel Club Waltrop e.V. organisiert, stand heute auf  dem Programm. Als einer der ersten betrat ich den Rasenplatz und suchte nach einem geeigneten Ort, mein Auto zu präsentieren. In der Kategorie Kadett D belegte ich einen 2. Platz, der Bekannte Rene mit seinem champagnerfarbenen Kadett D konnte mit dem 1. Platz nach Hause fahren. Ich gratulierte ihm zu seinem triumphalen Sieg und fuhr die 30km nach Hause. In den Bildern 2003/17 bis 2003/20 lässt sich durchaus der modifizierte Überrollkäfig erkennen. Die nächsten beiden Bilder 2003/21 und /22 zeigen den Motorraum.
Bild 2003/17
Bild 2003/18
Bild 2003/19
Bild 2003/20
Bild 2003/21
Bild 2003/22
Dienstag, 01.07.2003:
Um meine Zündkabel noch zu verschönern, besorgte ich mir bei der Firma Sandtler 1m Edelstahl-Schlauchschutz 9100-01 für 11,50€. Damit umwickelte ich alle meine Zündleitungen in mehrstündiger Arbeit. Aber das sollte nicht ohne Konsequenzen vonstatten gehen.
Sonntag, 06.07.2003:

Morgens versuchte ich vergeblich, den Kadett D zu starten. Mein Bekannter Ralf gab mir eine Menge Ratschläge, die sehr lange nicht fruchteten. Alles habe ich ausprobiert und den Motor nicht ans Laufen bekommen. Dann kam dem Garagennachbarn die Idee, die Edelstahlummantelung an den Zündkabeln zu entfernen. Viel Arbeit investierte ich und hoffte natürlich, dass das Malheur sein Ende findet. Und es fand sein jähes Ende, denn der Zündfunken bekam die Möglichkeit, an den benachbarten Zündleitungen überzuspringen. Etwas verspätet, aber dennoch anwesend, nahm ich am 3. organisierten Treffen des Opel Team Bochum e.V. teil. Mehrere Bekannte fragten schon nach mir und machten sich Sorgen. Dieser Tag sollte aber dennoch nicht in Vergessenheit geraten, denn in der Kategorie Kadett D konnte ich den 1. Platz abräumen und zusätzlich den heiß begehrten "Best of Show" in die Hände nehmen. 10km Heimweg versüßt mit zwei Pokalen der Superlative machten diesen Tag zum unvergesslichen Ereignis.

Auch diesmal konnten die nachstehend aufgeführten Bilder 2003/23 bis 2003/29 aus dem Internet bezogen werden.

Bild 2003/23
Bild 2003/24
Bild 2003/25
Bild 2003/26
Bild 2003/27
Bild 2003/28
Bild 2003/29
Sonntag, 13.07.2003:

Der Veranstalter Opel-Team Koblenz organisierte sein 3. Treffen in Folge, bei dem ich sehr früh aufstehen musste. Ganze 210km Hinfahrt lagen vor uns, die mein Bekannter Ralf und ich über uns ergehen lassen mussten. Es war ein trockener Tag, der mir noch Glückseligkeit bescheren sollte. In der Kategorie Kadett D war diesmal die Konkurrenz größer und ein 1. Platz sollte ein segenreicher Abschluss dieses Treffens für mich sein. Auf dem Heimweg tankte ich an einer Tankstelle noch einmal auf und konnte feststellen, dass bei meiner Fahrweise ein Verbrauch von etwa 7,6 Liter/100km zu verzeichnen war.

Die Bilder 2003/30 bis einschließlich 2003/33 geben einen kleinen Eindruck wieder, wie sich die Szenerie gestaltete.

Bild 2003/30
Bild 2003/31
Bild 2003/32
Bild 2003/33
Sonntag, 20.07.2003:

Die Opel-IG NRW veranstaltete ihr 1. Treffen in Lippstadt, welches eine Gesamtstrecke von 184km beinhaltete. Der Austragungsort besaß einen asphaltierten Straßenbelag, der gut zu befahren war. Dort ansässig war die Fast-Food-Kette McDonalds, die über einen hervorragenden Andrang zu berichten weiß. Zusätzlich war natürlich auch ein Würstchenstand mit von der Partie, nur der wurde so gut wie gar nicht aufgesucht. Bei der Bewertung wurde mir in der Kategorie Kadett D der 1. Platz zugesprochen, was mich sehr glücklich stimmte. So konnte ich gegen Nachmittag bei sehr sonnigen Temperaturen zufrieden den Heimweg antreten.

In den Bildern 2003/34 bis 2003/39 ist visuell der Kadett D in seiner Umgebung dargestellt.

Bild 2003/34
Bild 2003/35
Bild 2003/36
Bild 2003/37
Bild 2003/38
Bild 2003/39
Sonntag, 03.08.2003:

Ein Treffen, welches vom Opel Club Essen 1992 zum ersten Mal organisiert wurde, fand in Gelsenkirchen, in der Nähe der Schalke-Arena statt. Da der insgesamt zurückgelegte Weg nur 60km umfasste, war die Mitwirkung auf diesem Treffen obligatorisch. Dort stellte ich mich direkt neben meinen Bekannten Heiko Borchardt, der seinen Corsa A schon in Szene setzte. Bei den extrem heißen Temperaturen hatte ich auch viele Getränke in meiner Kühlbox geladen, die einen regen Absatz fanden. In der Kategorie Kadett D konnte ich die Jury von meinem Fahrzeug überzeugen und belegte den 1. Platz. Die Teilnahmegebühr betrug 7€.

Auf den nächsten Bildern 2003/40 bis 2003/43 kann mein Kadett D sowie im Hintergrund der Corsa A des Bekannten Heiko betrachtet werden.

Bild 2003/40
Bild 2003/41
Bild 2003/42
Bild 2003/43
Freitag, 22.08.2003 bis Samstag, 23.08.2003:

In Verl-Kaunitz fand das 2. markenoffene Treffen statt, dass vom Veranstalter Erich Rosteck ins Leben gerufen wurde. Etwa 120km legte ich Freitag morgens auf dem Weg dorthin zurück, wobei mich etwa 1/4 der Strecke mit leichtem Regen überraschte. Als erstes Fahrzeug konnte ich mich in der Halle, direkt links neben den Pokalen aufstellen. Dort putzte und wienerte ich, was das Zeug hielt. 25€ habe ich im Vorfeld an Herrn Rosteck überwiesen, um einen Platz in der Halle zu erhalten. Die Start-Nummer "1" wurde mir zugeteilt, mit der ich dann am Schönheitswettbewerb teilnahm. Nach vollständiger Reinigung und abgeschlossener Präsentation fuhren Ralf und ich am gleichen Tag noch zu unseren Bekannten Tanja und Lothar , die nicht unweit entfernt wohnten. Dort wurden wir zum heimischen Grillfest eingeladen und übernachteten dort auch. Am nächsten Morgen brachen wir früh auf, um rechtzeitig am Show-Event teilzunehmen. Was mich zu Tränen rührte, war der Erhalt der Best of Show-Siegestrophäe 1. Platz und zudem noch der 1. Platz in der Opel-Allgemein-Kategorie. Glücklicher und zufriedener kann ein solcher Tag nicht zu Ende gehen und so war das "Tuning Total"- Event für mich ein reiner Erfolg. Zu Hause angekommen, musste ich mich einer Sektdusche geschlagen geben, die für mich überhaupt kein Problem darstellte. Einige Flaschen Herforder Pils gab der Veranstalter mir noch mit auf den Weg.

Die nächsten Bilder 2003/44 bis einschließlich 2003/51, erstellt von meinem Bekannten Ralf Czilwik, belegen eindrucksvoll die beschriebene Szenerie.

Bild 2003/44
Bild 2003/45
Bild 2003/46
Bild 2003/47
Bild 2003/48
Bild 2003/49
Bild 2003/50
Bild 2003/51
September 2003:
Neben dem Ausbau der kompletten Vorder- und Hinterradaufhängung inklusive des Kraftstoffbehälters entfernte ich den Ölthermostat und einige Schrauben der Kurbelwellenriemenscheibe. Letztere wollte ich auch polieren und anschließend dem Verchromer übergeben, doch daraus wurde nichts. Einige Inbus-Schrauben hatten die Eigenschaft, sich "rund zu drehen". Der Ausbau erfolgte dann im nächsten Jahr.
Dienstag, 16.09.2003:
Da ich mal wieder etwas mehr V2A-Verbindungselemente benötigte, kaufte ich logischerweise bei der Firma Richter Industriebedarf ein. Zum einen Schrauben 8 Stck. M6x20 und 6 Stck. M6x12 und zum anderen Muttern 14 Stck. M6 für zusammen 2€.
Montag, 29.09.2003:
Im AVO Autolack-Center in Bochum-Harpen kaufte ich 25 Stck. Schleifpapier in einer 400er-Körnung für einen Gesamtpreis von 12€. Mit dem Kauf war sichergestellt, dass noch eine Menge Arbeit auf mich wartete, der ich nicht mehr entfliehen konnte.
Oktober 2003:

In diesem Monat suchte ich die Autoverwertung Lingner auf, um mehrere Traggelenkmanschetten zu kaufen. Ich baute von verschiedenen Fahrzeugherstellern derartige Manschetten aus und nahm etwa 10 Stück mit. Zum Schluss bezahlte ich 5€. Die Manschetten an meinem Kadett waren durch den häufigen Aus- und Einbau von Fahrwerksteilen stark beansprucht und teilweise beschädigt worden.

In diesem Monat sollte der Wahnsinn beginnen. Nachdem ich die komplette Radaufhängung vorn und hinten, die Spurstangeköpfe, den Gas-und Motorhaubenzug, die Haubendämpfer vorn und hinten, die Benzinpumpen, die Türschlösser, die Tankbänder, den Ölthermostat und sämtliche Schrauben und Muttern ausgebaut hatte, ging es ans Totalzerlegen. Bei der Entfernung der Radlager vorn hatte ich so meine Probleme. Über eine Presse verfügte ich nicht, stattdessen gab mir mein Freund Ralf Czilwik den Tipp, den Auspressvorgang bei seinem Bekannten in einer Lütgendortmunder Halle durchführen zu lassen. Dort angekommen, nahm man sich die nötige Zeit, um mir zu helfen. Als ich aber 20€ für das Entfernen des einen Radlagers bezahlte, war für mich diese Art der Kollegenschaft passee. Das zweite Lager versuchte ich aus dem Federbein zu ziehen, indem ich einen Abzieher einsetzte und das mit feudalem Erfolg. Alle Teile bearbeitete ich mit Bohrmaschine und Fächerschleifer, Schleifpapier und schließlich mit Polierscheiben. Um dem Verchromer auch chromfähige Teile anzubieten, mussten im Vorfeld einige Überlegungen folgen. Die Spurstangenköpfe stattete ich mit intakten Manschetten aus, um das Gelenk zu schützen. Bei den Haubendämpfern vorn/hinten sowie der hinteren Schwingungsdämpfer grundierte und lackierte ich die Kolbenstange, zudem musste an den KONI-Dämpfern ein Gummi-Schlauch eingezogen werden, der mit Kabelstrapsen für Festigkeit sorgte. Den Einschnitt im Schlauch verfüllte ich noch mit schwarzem Lack. Der Schlauch war deshalb erforderlich, da ich aufgrund des Hüllrohres die gesamte Kolbenstange nicht mit Lack bestreichen konnte. Die Türschlösser schliff ich an den sichtbaren Stellen besonders glatt und entfernte dort zu 100% den Zinkanteil. Die Benzinpumpen stattete ich am Zu- und Ablauf mit kurzen 8mm Schläuchen aus, die am Ende mit Schrauben versehen waren. Angebrachte Schlauchschellen sollten vor eindringende Feuchtigkeit schützen. Die Federbeine, Radnaben und mehrere Gewinde hatte ich mit Lack bestrichen, um nach dem Abbeizen keine Verchromung an diesen Stellen vorzufinden. Bis in den Dezember hinein arbeitete ich bei der Spedition Dören an der Fertigstellung der gesamten Accessoires. Es war eine große Herausforderung, der ich mich unbedingt stellen wollte.

Freitag, 03.10.2003:
Auf einem Trödelmarkt bekam ich die heiß begehrten Fächerschleifer. Für die 12 Stck. aller Größen und Körnungen bezahlte ich 16€. Für die bevorstehenden Arbeiten waren durchaus mehrere Schleifwerkzeuge nötig, da sich mittlerweile mein Bestand stark dezimiert zeigte.
Samstag, 11.10.2003:
Nun bestellte und erwarb ich etwas von "unserem Kunden", denn beim Schwelmer Autohaus bekam ich 1 Ring, 1 Buchse, 2 Puffer, wieder 2 Buchsen (aber anderer Machart) sowie 1 Radlager vorn. Ganze 127,75€ sollte mich dieser Spaß kosten. Die 2 mitbestellten Splinte waren anbei, aber nicht auf der Rechnung aufgeführt. Aufgrund der kompletten Zerlegung der Federbeine war es schon selbstverständlich, die Lagerungen und andere Verschleißteile durch Neue auszutauschen.
Dienstag, 04.11.2003:
Für den Betrag von 27€ bekam ich nochmals ein Radlager vorn vom Schwelmer Autohaus. Ganz einfach war die Bestellung nicht, da dieses Lager nur über eine bestimmte Stelle geliefert werden konnte.
Montag, 24.11.2003:
Bei der Firma FeixMeures kaufte ich ein und so bekam ich 2 Kappen, 5 Schrauben und 10 Schellen für den Preis von 20,14€.
Mittwoch, 26.11.2003:

Da die am Montag, den 24.11.2003 gelieferten 5 Schrauben nicht die richtigen waren, konnten wir sie wieder bei der Firma FeixMeures zurück geben. Daraufhin bekam meine Frau Kerstin eine Gutschrift über 7,19€ ausgehändigt, die sie mit ihrer Unterschrift quittierte. Anschließend wurden ihr die korrekten Schrauben übergeben. Für diese löste sie die Gutschrift ein und zahlte effektiv nur den Betrag von 3,65€ für ihre Ware. Insgesamt zahlten wir jetzt für unsere Bestellung den Warenwert von 16,60€.

Diese Schrauben waren im Bereich der Hinterachse am Stabilisator zu finden. Sie waren so stark korrodiert, dass zum Teil das Gewinde keine Funktion übertragen konnte. 

Sonntag, 30.11.2003:
Wieder einmal konnte ich auf dem Trödelmarkt fündig werden und so bekam ich einen Drahtbürstenaufsatz für den Betrag von 2€. Damit ließ sich die eingebeizte Kunststoffbeschichtung mit Hilfe meiner Bohrmaschine kompromisslos entfernen.
Sonntag, 07.12.2003:
Mit meinem Bekannten Ralf Czilwik fuhr ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Motor Show nach Essen. Dort erwarb ich 120 Radzierschrauben in verchromter Ausführung für den Preis von 80€. An dem Stand "Car-Line" fragte ich unter anderem nach, mit welchem Anzugsdrehmoment denn diese Zierschrauben befestigt werden müssen. Die getroffene Aussage des Mitarbeiters war "zwischen 25 und 30Nm"; dabei sollte die Schraubensicherung nicht unvergessen bleiben. An den Felgen wollte ich somit die Titanschrauben durch verchromtes Accessoire ersetzen.
Montag, 08.12.2003:
Um exakt 11:18h gab ich einen Brief per Einschreiben an die Post, mit der Adresse Tuning World, Ketzstein und Friends, Daimlerstr. 12 in 73117 Wenigen, weiter. Anbei waren einige Fotos meines Kadetten, der bei dem "Go for Gold"- Event nicht fehlen sollte. Leider sollte sich hinterher herausstellen, dass ich mich an der falschen Stelle beworben habe und keine Möglichkeit bestand, dieses Versehen ins rechte Licht zu rücken. Somit war ich leider kein möglicher Kandidat dieses Events.
Samstag, 13.12.2003:

Um 12:37h kaufte ich im Hagebaumarkt Ziesak für den Betrag von 6,84€ 5,3m transparenten Schlauch. Der sollte später seine Wirksamkeit im Bereich der Federn unter Beweis stellen.

Weiterhin fuhr ich nach Bochum-Harpen und suchte das AVO Autolack-Center auf, um dort Schleifpapier zu kaufen. Im Gepäck sollten 7 Stck. mit 500er-Körnung und 13 Stck. mit 1200er-Körnung sein. 10€ sollten dann hier an Ort und Stelle seinen Besitzer wechseln.

An diesem Wochenende führte ich die letzten Polierarbeiten an meinen Fahrzeugteilen durch. Etwa 170 Stunden aufwendige Polierarbeit hatten zu dem heutigen Ergebnis geführt. Mit zwei Bohrmaschinen, jede Menge Schleifpapier, Fächerschleifer und Polierscheiben bewaffnet, hatte ich nach Saisonende Feudales geschaffen. 

Montag, 15.12.2003:
Die Bewerbung an die Redaktion VW WOB, c/o autoszene Verlag GmbH, Postfach 440132, 80750 München war von mir per Einschreibebrief um 10:34h bei der Post in die Wege geleitet worden. Auch diese Adresse hatte mit dem "Go for Gold"-Event nichts gemein. 
Freitag, 19.12.2003:

Eine der größten "Chrom-Fuhren" holte ich bei der Verchromerei S. ab. Diese waren die komplette Radaufhängung vorn und hinten, Spurstangenköpfe, Gas- und Motorhaubenzug, Haubendämpfer vorn und hinten, Benzinpumpen, Türschlösser, Tankbänder, Ölthermostat, Schrauben und Muttern. Für diese extrem umfangreiche Anlieferung bezahlte ich den kostengünstigen Betrag von 490€. Ich wünschte ihm und seinen Mitarbeitern noch ein frohes Weihnachtsfest. Zu Hause angekommen stellte ich fest, dass nur der Hinterachskörper mit wenig Chromüberzug behaftet war, den ich dann im neuen Jahr wieder vorbeibrachte. Es vergingen anschließend noch etwa 8 Wochen, bis die Hinterachse noch einmal nachgearbeitet wurde und ich sie abholen konnte. Die anderen Fahrzeugteile waren aber in einer erstklassigen Qualität bearbeitet worden.

Als ich wenig später mit den ersten Montagearbeiten begann, sollte sich das Prozedere bis in den April 2004 hinziehen. 

Mein Bekannter Ralf Czilwik ließ es sich nicht nehmen, beeindruckende Fotos der vielen Chromteile zu machen. Um die Gesamtheit darzustellen, habe ich diese extra auf dem PVC-Boden ausgebreitet.

Die Bilder 2003/52 bis 2003/59 kommentieren visuell das Geschilderte.

Bild 2003/52
Bild 2003/53
Bild 2003/54
Bild 2003/55
Bild 2003/56
Bild 2003/57
Bild 2003/58
Bild 2003/59
Samstag, 20.12.2003:
Da mir noch 4m transparenter Schlauch fehlten, suchte ich in diesem Jahr noch den Hagebaumarkt Ziesak auf, um diesen zu besorgen. Um 16:42h bezahlte ich den Betrag von 5,16€. Diesen Schlauch hatten Kerstin und ich in einer mehrstündigen Sitzung auf die Federwindungen aufgezogen. Erst einmal strich ich die gesamten Windungen ein, um den Schlauch aufzuziehen, aber ohne sichtbaren Erfolg, eine halbe Windung sollte damit ummantelt werden. Der nächste Versuch beinhaltete das Kochen des Schlauches und zusätzliche Einfetten der Federringe. Erst einmal trat anstelle der Klarsicht eine milchige Schicht auf dessen Oberfläche und zum anderen war nach einer Windung Schluss. Die letzte und damit alles entscheidende Möglichkeit war das Schaffen eines Schmierstoffreservoirs in dem Schlauch, der durch Hin- und Herbewegen allmählich unter extremem Kraftaufwand bis zum Schluss aufgeschoben werden konnte. Das Problem war natürlich der gleiche Innen- und Außendurchmesser von Schlauch und Federwindung. Einen nur geringfügig größeren Schlauch konnte ich leider in keinem Baumarkt erhalten. Die Klarsichtummantelung an den Federn war unbedingt erforderlich, da ansonsten die Federringe aufeinander liegen würden und die Möglichkeit einer Kontaktkorrosion nicht ausgeschlossen werden könnte. Auch wären Verschleißerscheinungen an der Chromschicht durch das Ein- und Ausfedern denkbar.