Die am häufigsten besuchten Treffen gekrönt
mit den ersten Plätzen, anschließende Totalzerlegung
von Fahrzeug und Motor sowie Entfernen des kompletten
Steinschlagschutzes, der Nahtstellen und einiger Blechteile
 
 
Januar 2004:

Man besorgte mir Linksdreher, mit denen ich die "rundgedrehten" Schrauben der Kurbelwellenriemenscheibe ohne größere Anstrengung lösen konnte. Leider hatte ich das Gros meiner polierten Fahrzeugteile schon beim Verchromer abgegeben, denn die Riemenscheibe hatte ich letztendlich nur poliert und mit Protewax eingestrichen. Die Verchromung sollte noch später aufgetragen werden.

Zudem brachte ich noch einmal den Hinterachskörper zur Verchromerei S., die mir in einer etwas längeren Sitzung diesen nachverchromt hatten. Man konnte deutliche Schleifspuren meiner Arbeit erkennen, die gewisse Defizite im Bereich der Verchromung aufzeigten. Nun folgte der mühsame Zusammenbau aller Komponenten. Alle lackierten Flächen beizte ich erst einmal ab und entfernte auch die letzten Chromreste, die sich durch den Lack einen Weg gebahnt hatten. Dann sollten die Radlager eingepresst werden. Aber wer sollte mir dabei helfen? Der Bekannte von Ralf war nun mal nicht der richtige Ansprechpartner, so versuchte ich mein Glück bei der Firma FeixMeures. Aber die winkten ab, da sie sich mit derartigen umgerüsteten Fahrzeugteilen nicht auseinandersetzen wollten. Die nüchterne Antwort einer kleineren Werkstatt, nämlich der Firma Sammrei in Bochum-Werne sollte auch -Nein- lauten. Also war ich jetzt gefragt, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Und eine Überlegung hatte ich parat. Denn wenn die Presspassung zwischen Radlager und Federbeinbohrung geweitet werden könnte, sollte eventuell der Eindrückvorgang ohne Presse stattfinden können. So legte ich die Radlager für mehrere Tage ins Gefrierfach und heizte im Keller die Bohrung mit dem Heizlüfter meines Schwiegervaters Josef Niemczyk 30 Minuten lang auf. Als Unterlage lag mir eine 1cm dicke Gummimatte vor, die die Verchromung vor Beschädigungen schützen sollte. Nun legte ich das abgekühlte Lager auf die Bohrung und mit Hilfe eines zylindrischen Klotzes und einem Hammer schlug ich 3-mal auf den Klotz und versenkte das Lager bis zum Anschlag. Das andere Lager ließ sich analog eintreiben. Leider wollten sich die Firmen mit einer etwas außergewöhnlichen Situation nicht auseinandersetzen, oder hatten einfach keine geeignete Lösung  parat. Meine Lösung war einfach umzusetzen und beschädigte nichts. Das Einpressen der Naben in die eingefügten Radlager ließ ich dann bei der Firma A.T.U. in Ennepetal mit Hilfe eines Schraubstocks durchführen, was auch ohne Komplikationen vonstatten ging. Das Einfügen der Buchsen in den Querlenker sollte auch eine Herausforderung erfahren. Einige Einpressversuche mit einem Schraubstock schlugen fehl, obwohl auch eine Menge Fett verwandt wurde. Ich schnitt im mittleren Teil der Buchsen die Gummiummantelung herunter, so dass der gemessene Durchmesser abnahm. Von Hause aus waren die Buchsen für einen anderen Querlenker gedacht, der mit einem größeren Durchmesser die Lagerungen aufgenommen hätte. So konnte aber auch letztendlich mit rabiater Gewalt ein vernünftiges und spielfreies Einpressen erzeugt werden. Bei den hinteren Schwingungsdämpfern des Herstellers KONI, hatte es sich nicht ganz vermeiden lassen, dass eine Kolbenstange beim Verchromen leicht beschädigt wurde. Der Tätigkeit des Dämpfers hatte dieses aber nicht geschadet, er arbeitet einwandfrei. Die anderen Teile waren aber unbeschädigt. Der Zusammenbau hatte sich bis in den Monat April hingezogen, da der Hinterachskörper erst im Monat März fertig war. 

Freitag, 02.01.2004:

Ohne viel Pause im neuen Jahr sollte es auch sofort weiter gehen. Da war zum einen mal wieder nach etwas längerer Zeit die Firma B&S Autoteile, die mir 2 Spraydosen für den Preis von 14,50€ verkaufte. Es handelte sich hierbei um Schwarz und Zinkspray. Vor dem Laminieren des Kraftstoffbehälters sorgte ich zum einen für die Grundierung mit Korrosionsschutz und lackierte anschließend den Untergrund schwarz.

Die Firma Wollschläger verkaufte mir 1 Primat 12kt.- Steckschlüssel Einsatz 1/2"-Antrieb 8mm für 2,46€, den ich zum Lösen der Radzierschrauben benötigte. 

Auch die Firma FeixMeures sollte nicht zu kurz kommen und gab mir 1 Antidröhnmatte, einen Clip und 5 Dichtungen für insgesamt 7,91€ mit auf den Weg. Diese Bestellung sollte im Bereich meines Kraftstoffbehälters Verwendung finden. Eigentlich sollte es ja nur 1 Dichtung sein, aber sie war leider nur im 5er-Pack lieferbar.
Montag, 05.01.2004:
Telefonisch meldete ich mich bei der Firma Lange+Ritter zwecks Bestellung wichtiger Komponenten. Die Rechnung wurde noch am gleichen Tag verfasst. Diese enthielt 1 LARIT L-285 Epoxid-Laminierharz 1,0kg-Dose und 1 EP-Härter LARIT-285 blau/Polyamine 0,4kg-Dose. 
Dienstag, 06.01.2004:

Die Bestellung der Firma Lange+Ritter von gestern sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn heute nahm ich sie entgegen. Ganze 31,53€ legte ich dem Postboten in die Hände. Selbstverständlich waren die Verpackungs- und Versandkosten mit in diesem Preis enthalten.

Die vorerst letzten Teile sollten nun mit dem edel anmutenden Kohlefasergewebe bezogen werden. In meine bevorstehenden Arbeiten bezog ich den Kraftstoffbehälter, das Tankeinfüllrohr, den Innenspiegel sowie den Blinker- und Wischerhebel mit ein. Beim Tank hatte ich das große Glück gehabt, ohne die Anfertigung einer Form, die Rundungen an den Ecken nachzubilden. Problematischer war da das Beziehen des Tankeinfüllrohres. Durch die geschwungene Form hatte ich das erste Mal ein zu kleines Stück Köpergewebe zugeschnitten, was ich dann später noch korrigierte. Mehrere Lagen Harz und Härter legte ich dann auf die laminierten Oberflächen, wobei ich meine Fahrzeugteile öfter in eine andere Stellung bringen musste. Beim Blinker- und Wischerhebel halfen mir mal wieder handelsübliche Wäscheklammern. Nach dieser Arbeit baute ich mir in meinem Arbeitszimmer aus Getränkekisten und einer Decke einen geschlossenen Raum, um die Teile vernünftig zu tempern. Der Heizlüfter meines Schwiegervaters half beim Erzeugen der nötigen Temperatur. Da die erforderlichen Temperaturen im Alltagsfahrzeug aufgrund der kühlen Witterung nicht entsprechend angewachsen wären, fand ich diese Möglichkeit, die auch zum Ziel führte. Zuletzt schliff ich die Teile mühsam mit Schleifklotz und Schleifpapier an, um der folgenden Lackierung die ordentliche Güte zu verleihen.

Mittwoch, 07.01.2004:

Ich nutzte die Gunst der Stunde, als meine Frau Kerstin wegen einer Nasenoperation bis einschließlich Dienstag, den 13.01.2004 im Krankenhaus war, die Felgen von außen und innen mit Hilfe eines Abbeizers zu entlacken und anschließend mit Schleifpapier in der Badewanne nasszuschleifen. Meine Tochter Lara entnahm mir auch einige Schmirgelpapierstücke und half bei meinem Vorhaben etwas mit. Mit der Brause spülte ich den Schleifstaub aus den Felgen. Nach Vorbearbeitung aller fünf Räder reinigte ich zunächst intensivst den Badewannenbereich. Danach polierte ich mit Bohrmaschine und frischer Polierscheibe den Innenbereich sehr aufwendig, bis ich mit dem erzeugten Glanz selbst zufrieden war.

Zum Schluss mussten noch die Titanradzierschrauben durch die verchromten Verschraubungen ersetzt werden. 120-mal löste ich nun die in den Dyna-Tech-Rädern befindlichen Schrauben, bestrich die verchromte Ausführung mit Schraubensicherungsmasse von Opel und setzte sie mit einem Drehmoment von 27Nm ein. Danach konnte einer Montage nichts mehr im Wege stehen.

Dienstag, 13.01.2004:
2 Spraydosen besorgte ich mir bei dem Autoteilehandel B&S, für die ich den Betrag von 14,50€ bezahlte. Regattablau und Schwarz sollte es sein. Mit der blauen Spraydose arbeitete ich die Farbveränderungen im Bereich des Unterbodens nach, mit dem schwarzen Lack lackierte ich den Kraftstoffbehälter, um ihn später mit Kohlefasergewebe zu beziehen.
Freitag, 06.02.2004:

Da ich einen außen gummierten Kraftstoffschlauch 12mm suchte und die Firma FeixMeures mir nicht helfen konnte, suchte ich die Firma Wilhelm Ehlers Autoteile in Bochum auf. Dort bekam ich 1,5m Kraftstoffschlauch mit 10mm Innendurchmesser, der aber mit etwas Gewalt passend gemacht werden konnte. 8,40€ legte ich dafür auf dessen Thekentisch. Mein sehnlichster Wunsch bestand darin, dass ich mich endgültig vom Gewebeschlauch im Bereich des Tanks verabschieden wollte. Deshalb sollte eingummierter Schlauch her, der sich durchaus besser reinigen ließ.

Da ich schon fast in der Nähe der Bochumer Innenstadt zu tun hatte, konnte ich noch gleich bei der Firma Richter Industriebedarf vorbeischauen. Ich besorgte mir noch 3 VA-Senkkopfschrauben M5x16, 3 Muttern M5 und 3 U-Scheiben M5 (Tankrohrbefestigung im Bereich des rechten Seitenteiles) für den Preis von sage und schreibe 1€. 

Samstag, 07.02.2004:
Im Bauhaus bekam ich um 11:48h 5m Kupferrohr in verchromter Ausführung für den Preis von 23,50€. Das vergleichbare Kupferrohr kostete im XXXXX gleich einiges mehr, knapp 30€. Es sollte als Kraftstoffleitung im Unterbodenbereich eingesetzt werden und dabei eine optische Glanzwirkung übertragen. 
Freitag, 13.02.2004:
Mit meinem alten Handbremsseil, das einem Kadett E 2.0 16V entstammte, hatte ich so meine Probleme, da es linksseitig zu kurz war und somit am Kraftstoffbehälter anlag und hässliche Scheuerstellen hinterließ. Aus diesem Grund besorgte ich mir ein anderes, dass entsprechend der linken Seite länger ausgeführt war. Mit einem Gliedermaßstab ausgestattet suchte ich den Autoteileladen Wilhelm Ehlers auf und wurde fündig. Entschieden habe ich mich für ein Handbremsseil vom Kadett E, 1,2l, 1,3l, 08.84 - 09-91; Astra F - alle Typen ab 10.91. Zudem nahm ich noch 3m Kantenschutz, für die Umrahmung meines Kraftstoffbehälters, mit. Insgesamt wurde eine Summe von 46,50€ fällig. Sollte das Bremsseil nicht passen, konnte auch ein Umtausch oder Zurückerhalt des Geldes erfolgen. Später habe ich dann die Erfahrung gemacht, dass nicht nur die Gesamtlänge entscheidend ist, sondern auch die Länge bezüglich beider Führungen, die leider dann nicht passten. Zwei polierte Hülsen arbeitete ich dort ein, um entsprechend meine Bremswirkung und einen geeigneten Hebelweg zu erhalten. Nach vielen Stunden konnte auch dieses Problem als gelöst betrachtet werden.
Freitag, 20.02.2004:
Da ich alle 3-teiligen Dyna-Tech-Räder von außen und innen entlackt und gleichzeitig von innen komplett mit meinen Möglichkeiten poliert habe, stimmte natürlich dessen Rundlauf nicht mehr. Aus diesem Grund ließ ich 4 Räder/Reifen von der Firma Quick Reifendiscount in Dortmund auswuchten. Die Firma hatte mir mein Bekannter Ralf Czilwik ans Herz gelegt, er hatte seinerzeit diese mit aufgebaut. So konnte auch der günstige Preis von 20€ bewerkstelligt werden. Er ließ es sich nicht nehmen, ihnen einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Achsvermessung meines Kadett D zu geben.
Montag, 23.02.2004:

Ein mehrfaches Lackieren mit Klarlack war angesagt und so setzte es die Firma C. Hufen auch zu meiner Zufriedenheit um. Abgegeben habe ich den Kraftstoffbehälter, das Tankeinfüllrohr, den Innenspiegel sowie den Blinker- und Wischerhebel. Zwischen den beiden Klarlackanstrichen schliff ich die beschriebenen Teile nochmals an, um auch eventuell entstandene Läufer zu entfernen. Mit dem Betrag von 105€ konnte ich noch ganz zufrieden sein. Der Innenspiegel ist mir leider später beim Befestigen so stark beschädigt worden, dass ich ihn aus meinem Programm streichen musste. Einen neuen Spiegel bekam ich bei der Autoverwertung Lingner. Welchen Preis ich dafür zahlte, habe ich leider nicht notiert.

Der Einbau des Kraftstoffbehälters sollte mit einigen Problemen behaftet sein, da die entsprechenden Halterungen verchromt waren. Diese ließen leichte Rissbildungen zu, da sie durch das Befestigen des Tanks kalt verformt wurden.

Dienstag, 24.02.2004:
Die Allianz meldete sich mit einem Schreiben, bei dem eine leichte Erhöhung in der Haftpflichtversicherung zu verzeichnen war. Tarifgruppe B, Regionalklasse 6, Typklasse 17, Beitragssatz 40% - Klasse SF14 wurde diesmal zugrunde gelegt. Die jährliche Zahlungsweise 04-10 änderte sich nicht. Die Fälligkeit tritt ab Donnerstag, den 01.04.2004 in Kraft. Der Gesamtbetrag beläuft sich dann auf 162,50€.
März 2004:
Nach endlosen Telefonanrufen konnte ich glücklicherweise nach etwa 2 Monaten die Hinterachse in Empfang nehmen. Das Ergebnis war um einiges besser ausgefallen, als beim ersten Mal. So konnte nun endlich der Hinterachskörper mit allen Komponenten am Fahrzeug verbaut werden.
Donnerstag, 01.04.2004
Eine Menge Aufregung, heftige Diskussionen und Wortgefechte am Telefon ließen mich in Rage verfallen. Da ich wußte, dass ich mich an den falschen Stellen beworben habe, wollte ich um alles auf der Welt dieses korrigieren. Plötzlich und unerwartet bekam ich dann einen Bescheid, bei dem mir die Delius Klasing Verlag GmbH schriftlich mitteilte, dass ich in der Halle A3 - Hall of Fame- (Messe Friedrichshafen) mein Fahrzeug ausstellen darf. Ich konnte zwar nichts mit der Halle A3 anfangen, freute mich aber dennoch wie ein Schneekönig. Da nahm ich Kontakt mit meinem Bekannten Heiko Borchardt auf, der mich zurechtwies und mir die Augen öffnete. Die Halle A3 hat definitiv mit dem "Go for Gold"-Event nichts gemeinsam, sondern war nur eine benachbarte Halle mit einer eigenen Show. Nur dafür wollte ich die etwa 650km nicht zurücklegen. Ich cancelte telefonisch die Zusage, die für mich ohne Folgen blieb.
Freitag, 02.04.2004:
Heute bekam ich meine Teilnahmebestätigung mit Startnummernzuteilung: 081 zugewiesen. Die Teilnahmegebühr hätte den Betrag von 30€ eingenommen. Wie aber gestern schon erwähnt, war die in diesem Monat vom 23.-25.04.2004 stattfindende Tuning World Bodensee ausgeträumt. Es wird sicherlich noch der Tag "X" kommen, da werde ich erneut einen Versuch starten, denn das "Go for Gold" - Event reizt mich noch sehr.
Samstag, 10.04.2004:
Die ersten 8 Spiegelkachel in der Größe 30x30cm musste ich mir beim Hagebaumarkt Ziesak besorgen. Um 15:01h und dem Betrag von 17,38€ wechselten die Kacheln und das Bargeld seinen Besitzer. Sie dienten dazu, auf einem Treffen den neu gestylten Unterbodenbereich den Zuschauern näher zu bringen.
Freitag, 16.04.2004:
Da bei der Firma Quick Reifendiscount die Bestellung von 4 Reifen an einem Freitag missglückte, die mein Alltagsfahrzeug gebraucht hätte, sicherte man mir zu, dass die Fahrwerksvermessung an meinem blauen Kadett D kostenfrei über die Bühne gehen würde. So war ich heute mit meinem Bekannten Ralf Czilwik dort vor Ort, um die abgesprochene Vermessung vornehmen zu lassen. Diese wurde um 15:46h auf einem Beissbarth ML4600-Messstand durchgeführt. Da ich nicht gewillt war, kostenlose Arbeit entgegenzunehmen, gab ich 10€ für die Kaffeekasse. Man staunte dort nicht schlecht, bei dem seltenen Anblick eines solchen Unterbodens. Der Mitarbeiter traute sich noch nicht einmal, ohne mein Einverständnis die Schrauben zu lösen, geschweige denn festzuziehen.
Freitag, 23.04.2004:

Lange habe ich überlegt, wie ich die Vorder- und Hinterachse abstützen kann, wenn beide Räder für den Einblick entfernt werden. Zunächst schwebte mir vor, einen Halter aus Reinaluminium anzufertigen, bei dem aber eine Menge Arbeit zu investieren sei. Zum anderen ist das Material in der Größenordnung schwer zu beschaffen und zu guter Letzt aber auch noch sehr kostspielig. Viele Telefonanrufe haben dann dazu geführt, eine andere Art der Abstützung zu entwickeln. Eine ganz einfache Idee hatte mich dann berieselt, man könnte einen Rundkörper aus Edelstahl in einer bestimmten Höhe unter die Achskörper stellen, gepaart mit Gummiunterlagen. Und das war des Rätsels Lösung. So telefonierte ich mit sämtlichen Firmen und wurde fündig bei der Firma Hausherr Diedrich. Ich maß genau die Höhe aus, bei der das Fahrzeug im Gleichgewicht stand. Ich benötigte nun zum einen 100x100mm und 100x130mm in Edelstahl-Vollmaterial. Zum Glück hatte diese Firma noch Reste, wobei nur noch die eine Länge angepasst werden musste. Insgesamt bezahlte ich 10€ für die erbrachte Leistung inklusive der Werkstoffe.

Das Polieren der vollen, zylindrischen Edelstahlkörper fand erstmals im Keller des Hauses Nr.74 statt.

Wie sich die Abstützungen am Fahrzeug präsentieren, zeigen die Bilder 2004/1 und 2004/2.

Bild 2004/1
Bild 2004/2
Sonntag, 25.04.2004:
Auf dem Garagenhof machte ich eine Rundumaufnahme mit meiner Videokamera des Kadett D in Verbindung der 8 Kachelspiegel und den zwei demontierten Rädern. Auf der Videokassette K kann jederzeit diesbezüglich Einblick genommen werden.
Mittwoch, 28.04.2004:
Zwei Untersuchungen standen an der Prüfanlage in Ennepetal an, zum einen die HU nach §29 StVZO und zum anderen die AU nach §47a StVZO. Bei einem Kilometerstand von 206.431km sollte das Fahrzeug insgesamt keine erkennbaren Mängel aufweisen. Die gemessenen Bremswerte betrugen an der BBA vorn: 250/260daN, BBA hinten: 150/180daN und im Bereich der FBA: 90/150daN. Die Untersuchungen waren für mich kostenfrei. Etwa 30km legte ich anschließend zurück, um das Fahrzeug in der Garage abzustellen.
Mittwoch, 05.05.2004:
Da die Firma S. meine Liste bezüglich der Fahrzeugteile, die einen Chromüberzug erhielten, nicht mehr vorliegen hatte und ich aber eine Unbedenklichkeitsbescheinigung brauchte, hatte ich heute ein Schreiben verfasst. Dieses beinhaltete folgende Teile: 
Federn vorn und hinten, Federbeine, Hinterachse, Lenkungsteile, Bremsscheiben vorn und hinten, Querlenker, Federbeinlager, Überrollkäfig, Lenkradnabe, Handbremshebel, Radnaben vorn und hinten sowie Sitzkonsolen. Dieses Schreiben schickte ich an die Verchromerei S.. Einige Tage später erhielt ich dann meine Unbedenklichkeitsbescheinigung, wie versprochen.
Sonntag, 09.05.2004:

Das Opel Competition Team organisierte ihr 1.Treffen am Dortmunder Wal-Mart-Gelände. Der Bekannte Lothar kam vorbei, um mich so gut wie möglich zu unterstützen. Interessant war für mich zu erfahren, wie die Leute auf diese Veränderungen reagieren. Zum Glück konnte die Hinfahrt mit etwa 8km trocken zurückgelegt werden. Als ich dort die Präsentation vorbereitete, musste ich etwas aufpassen, da ich am Montag, den 03.05.2004 an der linken Schulter operiert wurde. Aber alles verlief ohne Zwischenfälle. Ich habe geschafft, für Aufsehen zu sorgen. Ein Opelfreak kam unterdessen zu mir und meinte, ob ich keine Probleme hätte, unter 4 Augen in einem intensiven Gespräch könnte ich ihm meine Sorgen und Nöte zuteil werden lassen. Einen komischen Humor haben manche. Eine Frau des Opel Club Essen 1992 fragte mich unterdessen, ob ich denn auch gerne zu ihrem Treffen kommen möchte. "Natürlich", entgegnete ich. Ein grandioses Treffen mit dem 1. Platz in der Kategorie Kadett D versüßt, ließ mich in Euphorie versetzen. Das einzige erschreckende an diesem Tag war die Rückfahrt, die bei strömendem Regen in die Tat umgesetzt werden musste.

Auf den nächsten 8 Bildern 2004/3 bis 2004/10 wird meine investierte Leistung deutlich.

Bild 2004/3
Bild 2004/4
Bild 2004/5
Bild 2004/6
Bild 2004/7
Bild 2004/8
Bild 2004/9
Bild 2004/10
Und jetzt noch einmal visuelle Veranschaulichungen, die vom GSI-Club ins Leben gerufen wurden. Siehe hierzu die Bilder 2004/11 bis einschließlich 2004/14.
Bild 2004/11
Bild 2004/12
Bild 2004/13
Bild 2004/14
Montag, 10.05.2004:
Im Hagebaumarkt Ziesak kaufte ich um 10:52h für den Betrag von 69,52€ 32 Stück Spiegelkacheln in der Größe 30x30cm. Da mein Bekannter Lothar und ich auf dem gestrigen Treffen feststellen mussten, dass einfach zu wenige Spiegel den Unterboden säumten, mussten demnach noch einige weitere her.
Dienstag, 11.05.2004:
Wie am Mittwoch, den 05.05.2004 angekündigt, ist das Schreiben über die Unbedenklichkeitsbescheinigung von der Verchromerei S. verfasst worden. Etwas später hielt ich sie dann entsprechend in meinen Händen, siehe auch nachfolgend aufgezeigt.
Unbedenklichkeitsbescheinigung für beschriebene Fahrzeugteile
Freitag, 14.05.2004:

Weitere 4 Stück Spiegelkacheln (30x30cm) für 8,69€ bekam ich um 14:10h im Hagebaumarkt Ziesak.

Eine weitere Rundumaufnahme mit sehr vielen Spiegelkacheln verdeutlichen einmal mehr den immensen Aufwand. Mit der eigenen Videokamera habe ich die Augenblicke auf der Kassette "K" in Bild und Ton festgehalten.

Freitag, 21.05.2004:
Da ich wohl zu wenige dieser Spiegelkacheln gekauft habe, mussten es jetzt noch weitere 8 Stck. in der Größe 30x30cm sein. Um 19:06h übergab ich an den Hagebaumarkt Ziesak den Betrag von 17,38€.
Sonntag, 23.05.2004:

Das nächste Treffen in Lippstadt stand an, das schon zum 2. Mal von der OPEL-IG NRW veranstaltet wurde. Ganze 92km lagen morgens vor mir, die bei Trockenheit abgespult werden konnten. An Ort und Stelle zahlte ich den Eintritt von 5€ und wenig später noch einmal 5€ für die Fahrzeugbewertung. An einer Ecke, wo permanent Personenverkehr herrschte, positionierte ich den Kadett D. Leider wurde mir durch das Auftreten auf einen Spiegel, diese irreparabel beschädigt. Die Jury war von dieser Präsentation überzeugt und teilte mir den 1. Platz -Kategorie Kadett D- zu. Als ich nach Hause fahren wollte, fing es gerade an zu regnen. Jemand beobachtete mich; man könnte meinen, er hatte so lange ausgeharrt, bis ich meinen Boliden fort bewege. Denn manche konnten sich nicht vorstellen, dass das Fahrzeug aus eigener Kraft eine Wegesänderung durchläuft. Derjenige, der mich musterte, konnte davon überzeugt werden. Es sollten noch häufiger Randbemerkungen fallen, die sicherlich aus Sicht des Betrachters ein Fahren undenkbar machen.

Mit etwas mehr Spiegel als beim Dortmunder Opel-Treffen zeigte sich laut der Bilder 2004/15/16/17/18 der Kadett in einem passablen Zustand.

Bild 2004/15
Bild 2004/16
Bild 2004/17
Bild 2004/18
Samstag, 05.06.2004:

Diesmal hatte ich mir auf dem Mantzel-Treffen Großes vorgenommen, ich war gespannt darauf zu erfahren, wie meine Modifizierung im Bereich des Unterbodens bei der "Fach-Jury" ankommt. So wartete ich noch auf meinen Bekannten Lothar , der extra aus Löhne angereist war, um mir zur Seite zu stehen. Sehr früh, dass heißt um 05:00h morgens, ging es auf die Reise ins etwa 45km entfernte Oberhausen. Dort platzierte ich mich direkt gegenüber des Eingangs, um viele neugierige Blicke auf das Fahrzeug zu ziehen. Um etwa 10:00h konnte ich mich nun zum Schönheitswettbewerb anmelden, genauer gesagt "Albtraum". Denn was nun auf mich zukam, konnte mit einfachen Worten nicht mehr umschrieben werden. Ich sollte noch zusätzlich am "Bullriding" und beim "Buddy haut den Lukas" teilnehmen. So nahm ich an und zahlte den Betrag von 5€. Zwischendurch kam der neue Besitzer der Firma Mantzel an meinem Kadett D vorbei und guckte erstaunt, was mich sichtlich rührte. So fing ich mit Buddy haut den Lukas an und erreichte bei 3 Versuchen akzeptable 9,7 von 10. Das Bull-Riding konnte ich noch mit Stufe 5 und angemessenen 33 Sekunden ertragen. Zwischenzeitlich wurde mein Fahrzeug von zwei Tänzerinnen unter die Lupe genommen, die mir überall mit der Benotung 1,0 dankten. Aber anscheinend gab es ein Problem, denn ein anderes Fahrzeug, nämlich ein Opel Astra, welcher mir gegenüberstand, hatte in einem Punkt die Note "gut" bekommen, aber eine kleine Korrektur verhalf dann zu einem "sehr gut", was ich erst im Nachhinein verstanden hatte. Es wurden nämlich zum Schluss 3 Finalisten gebraucht, die gegeneinander antreten sollten, so wären es ja fast nur zwei geworden. Gegen 14:15h kaufte ich an einem Verkaufsstand der Firma Meguiars Politur für leichte Kratzer und Versiegelung, 2 Pads und Kunststoffpflege (Reinigungspflegeset) für den Preis von 35€. Plötzlich kam der Organisator auf mich zu und meinte, da ich ja einer von 3 Finalisten wäre, müsste ich einen Sängerwettbewerb bestreiten, um eventuell als Sieger gekrönt zu werden. Erst einmal wehrte ich mich mit Händen und Füßen, aber anschließend sagte ich zu und ging auf die Bühne. Mit 2 Liedern konnte er nicht dienen, aber "Marmor, Stein und Eisen bricht..." von Drafi Deutscher hatte er in seinem Repertoire. Da die beiden vor mir und ich nicht singen konnten, brachte ich ganz spontan noch eine Tanzeinlage mit ein. Nach der gezeigten "Show" sollte der Applaus entscheiden. Den hatte ich glücklich auf meiner Seite und so gewann ich gegen 17:15h eine Reise für 2 Personen für insgesamt 4 Tage nach Mallorca. Etwa 600€ war diese wert. Dann fuhren Lothar und ich zurück Richtung Heimat. Aber auf der Autobahn A42 um 17:30h fand die Fahrt ein jähes Ende. Ich hatte keinen Kraftstoff mehr im Tank. So fuhr Lothar mich mit seinem VW Bora zur Shell-Station zum Centro, wo ich mir einen Ersatzkanister für 5,99€ und 5,5Liter Kraftstoff für den Preis von 6,30€ besorgte. Schnell tankte ich auf und fuhr damit bis in die heimische Garage. Kerstin konnte das Geschehene nicht glauben, es dauerte seine Zeit. Unsere Tochter Lara nahmen wir selbstverständlich für einen zusätzlichen Betrag von 199€ mit. Vom Samstag, den 03.07.2004 bis einschließlich Mittwoch, den 07.07.2004  bereisten wir die größte Balearen-Insel. Der Reiseveranstalter war Kozica-Reisen. 

Um ein abschließendes Resümee hinsichtlich der Mantzel-Treffen zu ziehen, muss ich festhalten, dass ich durchaus in den letzten Jahren von 1996-2004 erfolgreich war. Insgesamt konnte ich 3-mal in der Opel-Allgemein-Kategorie den 1. Platz und 1 mal den 2. Platz belegen, im Bereich Leistung brachte ich es immerhin 4mal auf den 2. Platz sowie 1mal auf den 3. Platz. Die Preise waren durchaus sehenswert. Für mich war nach diesem letzten Event klar, dass ich dieses Treffen nicht mehr besuchen werde. Die Gründe liegen in der häufig mangelnden Kompetenz der Juroren und deren Bereitschaft, eigene Clubmitglieder mit wertvollen Preisen und Pokalen auszustatten. Aber der Clou war mit Abstand der heutige Tag. Für mich war entscheidend zu sehen, wie mein Fahrzeug mit einem nicht alltäglichen Umbau von den Bewertern angenommen wird. Und auch diese Modifikation brachte nicht den durchschlagenden Erfolg, wie ich es mir vorgestellt hatte. Bei einer solchen "Gleichstellung" kann auch der Geschmack keine Rolle mehr spielen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie vielleicht schon im nächsten Jahr derartige richtungsweisende Modifizierungen am Fahrzeug vollzogen werden. 

Die aus dem Internet entnommenen Bilder 2004/19 bis 2004/27 geben einen kleinen Ausschnitt wieder.

Bild 2004/19
Bild 2004/20
Bild 2004/21
Bild 2004/22
Bild 2004/23
Bild 2004/24
Bild 2004/25
Bild 2004/26
Bild 2004/27
Donnerstag, 10.06.2004:

Lange habe ich überlegt, ob ich das 3. organisierte markenoffene Treffen "Tuning Total" des Erich Rosteck besuchen sollte. Aber dann sagte ich mir, dass ich doch nichts zu verlieren habe. Die Aussage des Veranstalters hatte mich seinerzeit stark irritiert, dass beim nächsten Mal ein anderes Fahrzeug die Siegestrophäe abräumen soll. Aber dennoch wollte ich meinen umfangreichen Umbau zur Schau stellen. Zunächst einmal bewegte ich meinen Boliden zur Shell-Station nach Witten. Um 06:26h habe ich Super Bleifrei in der Menge von 36,88 Litern eingefüllt und dafür den Betrag von 42,01€ hinterlassen. Um etwa 08:10h trudelte ich nach 120 gefahrenen Kilometern ein und bezahlte für den Eintritt inklusive der Fahrzeugbewertung nur 5€. Postiert habe ich mich direkt am Eingang, wo reger Personenverkehr herrschte. Meine Erwartungshaltung war eher gedämpft und so erhoffte ich mir nicht besonders viel. Ein Kameramann bat mich unterdessen, vor laufender Kamera und einem Reporter einige Fragen hinsichtlich des Umbaus zu beantworten, der in seinen Augen bedeutsam war. Das Ergebnis sollte dann auf einem eigens hergestellten Video verewigt werden, um es letztendlich der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Als dann endlich die Pokalvergabe stattfand, musste zunächst einmal der Sieger des gesamten Events gekürt werden. Vor versammelter Mannschaft herrschte auf dem Podest die Meinung vor, dass derjenige den 1. Platz der "Best of Show"-Trophäe erhält, der ihn sich auch verdient hat. Kleinere Unstimmigkeiten trübten nun das Geschehen, aber das Resultat war eindeutig vorgetragen worden. Als ich meinen Namen hörte, konnte ich das Glück nicht fassen, es war grandios. Der 2. Platz in der Kategorie Opel Allgemein krönte dann noch den Abschluss. 1 Spiegel war zwischenzeitlich beschädigt worden, als man versehentlich auf diesen trat. Dieser Verlust ließ sich aber leicht verschmerzen in Anbetracht der Lage, dass ich sozusagen meinen Titel verteidigt habe, so die Zeilen einer Fachzeitschrift. Unendlich stolz und glücklich verließ ich das Treffen und werde sicherlich wieder einmal dabei sein, wenn es heißt: "Tuning Total"...

Auf der nächsten Seite lässt sich ein Artikel der Fachzeitschrift "Tuning" erkennen, bei dem sowohl das Treffen als auch mein "glücklicher Ausgang" beschrieben werden. 

Im Anschluss daran sind die Bilder 2004/28 bis 2004/34 aufgeführt, die von der Speedsociety herrührten.

Auszug aus der Zeitschrift "Tuning", 19. Jahrgang, 1/2005, Dez./Jan.
Bild 2004/28
Bild 2004/29
Bild 2004/30
Bild 2004/31
Bild 2004/32
Bild 2004/33
Bild 2004/34
Mittwoch, 16.06.2004:
Mit dem Fahrlehrer Herrn Zanke führte ich um etwa 10:00h ein intensives Gespräch bezüglich einer "Fotosession" an meinem Kadett D. Diese sollte dann am Sonntag, den 29.08.2004 auf dem Bochumer Opel-Treffen am Opel-Werk-I-Parkplatz stattfinden. Anfang August sollte ich mich diesbezüglich noch einmal melden. Da aber schon vor dem Treffen vom freiberuflichen Fotografen Chris Eckermann aufwendige Fotos erstellt wurden, sagte ich ihm ab.
Samstag, 19.06.2004:
Heute hatte ich gegen 11:00h Kontakt mit Herrn Czilwik, dem Vater meines Bekannten Ralf Czilwik. Er erinnerte sich an mich, da ich Anfang '96, als der Kadett D nach seiner Restauration fahrfähig war, bei ihm vorbeischaute. Mein Geschwindigkeitsmessgerät machte Probleme und der Vater meines Bekannten hatte mit Hilfe eines Lötkolbens die Leiterbahn am Tachometer instand gesetzt.
Donnerstag, 24.06.2004:
An der Prüfanlage Ennepetal druckte ich mir um 17:30h aus dem FIS die Fahrzeugauskunft von meinem Serien-Kadett aus. Diese habe ich nachstehend noch einmal aufgeführt.
Fahrzeugauskunft aus dem "FIS"
Montag, 28.06.2004:
Für die Europa-Sieger-Tuning-Show, die bald anstand, ließ ich mir beim dm-Drogeriemarkt im Ruhrpark (Bochum) 6 geeignete Bilder vom Kadett D nachmachen. 
Donnerstag, 01.07.2004:
Der freiberufliche Fotograf Chris Eckermann hatte bezüglich eines Foto-Shooting's angerufen. Diese Story sollte dann an die Opel-Club&Trend sowie an die Opel Vauxhall weiter geleitet werden. Um etwa 21:15h nahm ich das Telefonat entgegen. Ich sagte ihm zu und bald darauf sollte das Shooting seinen Lauf nehmen. 
Samstag, 03.07.2004:
Das Anmeldeformular, hinsichtlich der bevorstehenden Europa-Sieger-Tuning-Show, bekam ich heute von Hermann J. Menzer zugeschickt. 
Donnerstag, 08.07.2004:
Die 6 Fotos, die ich am Montag, den 28.06.2004 nachmachen ließ, holte ich heute beim dm-Drogeriemarkt ab. Um 10:10h bezahlte ich einen angemessenen Betrag von 0,60€ für meine Ware. 
Freitag, 09.07.2004:
Endlich konnte ich die Fotos, zusammen mit dem Anmeldeformular, an Hermann J. Menzer, Organisator der Europa-Sieger-Tuning-Show, weiter leiten. Um 16:43h und für den Preis von 1,44€ hat sich die Postfiliale um das weitere Geschehen bemüht.
Samstag, 10.07.2004:
Das Schreiben, hinsichtlich der Zusage an der Europa-Sieger-Tuning-Show, wurde heute verfasst und einige Tage später dem Betroffenen auf postalischem Wege zugesandt.
Sonntag, 11.07.2004:

Zum 2. Mal wurde ein Treffen in diesem Jahr veranstaltet, dass am gleichen Ort stattfand. Denn am Sonntag, den 23.05.2004 hatte zunächst die OPEL-IG NRW zum Beisammensein eingeladen, diesmal war der Organisator die Opel Performance Crew, die erstmalig auftrat. Die Entscheidung sollte mir aber nicht einfach fallen, denn zeitgleich fand das Treffen in Mülheim-Kärlich statt, das vom Opel-Team Koblenz ins Leben gerufen wurde. Dort war ich auch sehr gerne. Letztendlich entschieden die Kilometer, denn nach Lippstadt waren es insgesamt 184km und in Richtung Mülheim-Kärlich etwa 420km. Morgens um 06:48h wurde ich bei der Shell-Station in Witten vorstellig und tankte bei dem angezeigten Tageskilometerstand von 266km ein Volumen von 20,28Liter nach und bezahlte den baren Betrag von 22,90€. So gegen 08:00h traf ich am Lippstädter Treffen ein, wo ich dann 5€ für den Eintritt und weitere 5€ bezüglich der Fahrzeugbewertung entrichtete. Ich präsentierte den Kadett D unter einem Glasvordach - regengeschützt. Von einem Bekannten, der in der Werkstatt eines unserer Kunden gearbeitet hatte, hatte ich vernommen, dass heftig Kritik an meiner Vorgehensweise geübt wird. Das ist das leidige Thema, das ich schon einmal detailliert beschrieben hatte, denn es geht um das Vorfahren des Fahrzeuges zum Bewertungsplatz. Nur von den Juroren kommt keine Kritik, sie akzeptieren das Vorgehen wohlwollend. Da nicht allzuviele Fahrzeuge den Platz einnahmen, war schon um 15:30h die Siegerehrung angedacht. Etwas verpasste ich diese, da ich mit dem Abräumen beschäftigt war. Aber am Ende bekam ich einen sensationellen 1.Platz in der Kadett D-Klasse zugesprochen. Was mich allerdings noch ärgerte war der Regen, der sich auf dem Nachhauseweg auftat.

Auf dem Treffen selber fertigte ich 14 Fotos an, die ich nun alle abgelichtet habe. Die Bilder 2004/35 - 2004/48 zeigen den Kadett D in allen Variationen.

Bild 2004/35
Bild 2004/36
Bild 2004/37
Bild 2004/38
Bild 2004/39
Bild 2004/40
Bild 2004/41
Bild 2004/42
Bild 2004/43
Bild 2004/44
Bild 2004/45
Bild 2004/46
Bild 2004/47
Bild 2004/48
Montag, 12.07.2004:
Da ich heute meinen freien Tag ausleben konnte, begann ich mit meiner Frau Kerstin Zeitungsverlage dahingehend zu durchforsten, um die damalige Verkaufsanzeige meines Kadett D zu finden. Die Recherchen verliefen leider im Sand, die wir beim Stadtspiegel, der WAZ und in den Ruhrnachrichten herausgearbeitet hatten. Wo diese Anzeige abgedruckt war, ist bis zum heutigen Tag nicht geklärt worden.
Dienstag, 13.07.2004:
Heute habe ich endgültig eine Zusage erhalten, um bei der Europa-Sieger-Tuning-Show präsent zu sein. Bezüglich der Ausstellungsfläche habe ich den Betrag von 25€ bei der Volksbank Bochum Witten eG auf ein entsprechendes Konto überwiesen.
Donnerstag, 22.07.2004:
Ich holte heute 10 Bilder ab, die vom Lippstadt-Treffen (11.07.2004) herrührten. 0,85€ zahlte ich beim dm-Drogeriemarkt dafür.
Sonntag, 25.07.2004:

Der Opel Club Essen 1992 veranstaltete sein 2. organisiertes Treffen, bei dem ich nicht fehlen wollte. Um 08:00h kam ich auf dem Gelände an und zahlte erst einmal die doppelte Standgebühr, d.h. 2 mal 7€, da mein Fahrzeug diagonal 2 Parkplätze einnahm. Die Gesamtstrecke betrug für die Hin- und Rückfahrt 60km. Für die Anmeldung in der Kategorie Kadett D zahlte ich die Summe von 5€ und belegte bei der Siegerehrung um 16:40h den 1. Platz. Zwei Dinge haben bei mir teilweises Unverständnis ausgelöst. Das eine lässt sich nicht ändern, auch wenn die Wetterprognose etwas anders aussah, regnete es ab 12:30h wie aus Eimern. Die andere Sache ging mir an die Nieren, da sich Leute verstärkt beschwert haben, dass ich nicht zum Bewertungsplatz vorfahre und mir durchaus Vorteile dadurch verschaffen wolle. Wenn man sich den umfangreichen Aufbau betrachtet, der etwa 1,5h Zeit in Anspruch nimmt, kann man sich eigentlich denken, dass der Aufwand für das Vorfahren auf den in 100m Entfernung gelegenen Bewertungsplatz einen Abbau mit anschließendem Wiederaufbau nach sich zieht. Die Präsentation würde somit einen Gesamtaufwand von etwa vier Stunden bedeuten. Den Leuten, die sich mein Fahrzeug näher anschauen möchten, will ich diese Einblicke nicht verwehren, in dem ich die Gestaltung der Präsentation dürftiger ausführe. Das Interesse an meinem Fahrzeug gibt meinem Gedankengang recht. Dennoch habe ich mich bei dem nächsten Treffen dazu durchgerungen, etwas spartanischer mit der Zeigefreudigkeit umzugehen, was mir aber dann doch noch leid getan hat. Diesbezüglich hatte ich mit Lothar ein ernsthaftes Gespräch geführt, was mir die Augen geöffnet hat.

Weitere 7 Bilder aus dem jedem frei zugänglichen Internet werden in den Bildern 2004/49 bis 2004/55 dargestellt.

Bild 2004/49
Bild 2004/50
Bild 2004/51
Bild 2004/52
Bild 2004/53
Bild 2004/54
Bild 2004/55
Auf dem Weg nach Hause regnete es, wie schon erwähnt, recht heftig. Die Bekannten Mario und Tirza begleiteten mich und erzeugten ein "nettes" Foto meines fahrbaren Untersatzes. Siehe bitte dazu das untenstehende Bild 2004/56. Hier lässt sich erkennen, dass das Fahrzeug durchaus noch bewegt wird.
Bild 2004/56
Sonntag, 01.08.2004:

Heute stand das 2. Treffen in Düsseldorf auf dem Programm. Um 8:15h trudelte ich als einer der ersten auf dem Gelände ein und zahlte 6€ für die Anmeldung. Die 1.Kategorie Opel Kadett D sollte mit 3€ zu Buche schlagen, jede weitere mit 1€ (z.B. schönster Motorraum), für die ich mich aber selbstverständlich auch angemeldet hatte. Diesmal zierten nur 4 Kachelspiegeln den Bereich des Unterbodens, da ich beim Vorfahren auf einen Bewertungsplatz dieses auch schnellstmöglichst in Angriff genommen hätte. Diese Entscheidung traf ich, da es in der Vergangenheit immer wieder Kritik gehagelt hat, ich würde mir Vorteile verschaffen wollen. Aber interessanterweise hat man mich direkt in die Bewertungshalle hinein gelassen, wo ich mit meiner Präsentation beginnen konnte. Um 17:15h begann die Pokalvergabe, wobei ich den 1. Platz in der Kategorie Opel Kadett D belegte. Beim schönsten Motorraum musste ich mich geschlagen geben. Um 19:10h war ich dann zu Hause angekommen und hatte mich richtig über diesen sonnigen Tag gefreut. Getankt habe ich zwischenzeitlich, genauer gesagt heute morgen um 07:27h für 24€ an einer Shell-Station in Witten. Der Kraftstoffbehälter nahm 20,71 Liter bei 243 zurückgelegten Kilometern auf. Insgesamt bin ich heute 148km gefahren,wobei auch 120km gereicht hätten; durch Unachtsamkeit habe ich mich noch ein wenig verfahren. 

Die vier nächsten Bilder 2004/57 bis 2004/60 zeigen mein Fahrzeug in den verschiedensten Ansichten in der Bewertungshalle.

Bild 2004/57
Bild 2004/58
Bild 2004/59
Bild 2004/60
Montag, 09.08.2004:

An diesem Tag stand das 3. Fotoshooting auf dem Programm, welches von dem Fotografen Chris Eckermann begleitet wurde. Um ca. 10:00h sollte Chris dann eintreffen, was mich dazu bewegt hat, um 08:15h mit den Aufbauarbeiten zu beginnen. In der Zeit zwischen 10:15h und 17:10h machte Chris die notwendigen Fotos an verschiedenen Schauplätzen, die da waren: meine Garage, der Opel-Werk-III-Parkplatz und abschließend das Portal des Opel-Werk-II mit dem dahinter liegenden Opel-Schriftzug. Die Fotos vom Unterboden, Motor- und Innenraum sind an der Garage entstanden, die Außenaufnahmen im Bereich der Opel-Werke. Ein sehr heißes, sonniges Wetter sollte diesen Tag zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen, was aber eine Nahrungsaufnahme von etwa 12 Liter Flüssigkeit erforderlich machte.

Zum Abschluss muss ich lobenswert erwähnen, dass Chris sich große Mühe hinsichtlich seiner Arbeit als Fotograf gegeben hat. Er meinte, dass es sein Bestreben sei, diesem Fahrzeug mit seinen Fotos in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass sich sein Engagement und innerer Perfektionismus in den Fotografien wiederspiegeln wird.

Samstag, 14.08.2004:

Nach reifer Überlegung kam ich zu dem Ergebnis, meinen seit Februar 1998 gefahrenen Kadett D durch den VW Golf III meines Stiefvaters zu ersetzen. Dieser zeichnete sich durch einen äußerst gepflegten Eindruck mit geringer Laufleistung aus. Um das Fahrzeug abzuholen, war es unumgänglich, mit der deutschen Bahn Richtung Nürnberg auf die Reise zu gehen. Mit 92€ war die Fahrt zwar kein "Schnäppchen", aber es sollte seinen Sinn haben. Der Preis von 1.600€ war absolut fair, wobei der Kraftstoffbehälter optimalen Füllstand anzeigte und noch ein Alpine-Autoradio verbaut war. Am Sonntag, den 15.08.2004 fuhr ich dann erstmalig mit dem Wagen Richtung Heimat, wo ich dann am ersten Werktag das Fahrzeug anmeldete.

Ich erwähne diesen "Neuzugang", da er mich die nächsten Jahre ständig begleiten und daher eine entscheidende Rolle spielen wird. 

Die nächsten beiden Bilder 2004/61/62 zeigen das Fahrzeug in zwei Perspektiven, die weiteren beiden 2004/63 und 2004/64 das Objekt mit meiner Tochter Lara.

Bild 2004/61
Bild 2004/62
Bild 2004/63
Bild 2004/64
Dienstag, 17.08.2004:
Die Messe-Unterlagen für die Europa-Sieger-Tuning-Show habe ich erhalten. Das Schreiben ist am Samstag, den 14.08.2004 verfasst worden.
Sonntag, 22.08.2004:

Ein Inserat meines Kadett D Zweitwagens im Reviermarkt sollte für einen überraschenden Kontakt sorgen, der vor ca. 6 Jahren stattgefunden hat. Damals hatte der Käufer Paolo Pantaleo meinen Lexmaul Fächerkrümmer käuflich erworben, den ich in derselben Zeitschrift inserierte. Der Krümmer war nicht rostbeständig, da er nur teilweise aus Edelstahl gefertigt war. Er ließ sich aufgrund der vielen unterschiedlichen Metallbestandteile nicht verchromen. Man konnte ihn zwar polieren, aber die Korrosionsanfälligkeit war hoch. Deshalb habe ich mich für einen Fächerkrümmer aus reinem Edelstahl entschieden. 

Seltsam ist aber, dass manchmal solche Kontakte zufallsbedingt zustande kommen, wenn man bedenkt, dass ca. 82 Millionen Menschen in Deutschland leben.

Gegen 15:30h kam er dann, wie versprochen, vorbei und wir redeten über das damalige Zusammentreffen.

Montag, 23.08.2004:
Bezüglich der damaligen Verkaufsanzeige meines Kadett D habe ich mich auf den Weg zum Archiv des Reviermarktes gemacht, um gegebenenfalls fündig zu werden. Um 12:00h habe ich zahlreiche Mittwochs- und Samstagsausgaben unter Beschlag genommen und leider keinen Eintrag gefunden.
Sonntag, 29.08.2004:

Heute war Heimspiel in Bochum am Opel-Werk-I-Gelände. Um 07:00h war ich am Parkplatz angekommen und konnte ohne Eintrittsgeld das Fahrzeug im Bereich der Händlermeile unterbringen. 5€ hat lediglich die Pokalanmeldung gekostet. Um 15:50h war auch dann schon die Pokalvergabe, wobei ich den 1. Platz in der Kategorie Kadett D belegte. Die gesamt zurückgelegte Strecke belief sich auf 20km. Es war das mittlerweile 4. organisierte Treffen des Opel Team Bochum e. V.

Per Zufall sind mir 15 "Fahrzeug" -eigene Internet-Fotos in Erscheinung getreten, die ich in den Bildern 2004/65 bis 2004/79 aufzeigen möchte.

Bild 2004/65
Bild 2004/66
Bild 2004/67
Bild 2004/68
Bild 2004/69
Bild 2004/70
Bild 2004/71
Bild 2004/72
Bild 2004/73
Bild 2004/74
Bild 2004/75
Bild 2004/76
Bild 2004/77
Bild 2004/78
Bild 2004/79
Am folgenden Montag, den 30.08.2004 hatte die Westdeutsche allgemeine Zeitung (WAZ) in dem Bochumer Anzeigenteil dafür gesorgt, dass mein Fahrzeug einen Platz in deren Zeitschrift erhält. Voller Stolz präsentiere ich den "Tag im Zeichen des Blitzes".
Bochumer Anzeigenteil der WAZ vom Montag, den 30.08.2004
Donnerstag, 02.09.2004:
Heute sollte ich meine Tochter von meinen Schwiegereltern Ursula und Josef Niemczyk abholen und hatte Glück, dass ich noch etwas Zeit hatte, um 16:20h zur Lackiererei Möller zu fahren. Dort führte ich Gespräche bezüglich der anstehenden Arbeiten.
Montag, 06.09.2004:
Diese Thematik gehört zwar nicht direkt in unsere Geschichte, aber da sie mir am Herzen liegt, erwähne ich sie in diesem Buch. Paolo Pantaleo kaufte meinen Kadett D mit dem eigenen amtlichen Kennzeichen BO-UM 89, der als Zweitwagen gute Dienste geleistet hat, für den Betrag von 150€ ab und kam nach der Zulassung des Fahrzeuges um 12:00h vorbei, um sich zu verabschieden. Die Kennzeichen trugen nun die Initialien MK-PJ222. Um etwa 13:30h verließ er dann meinen Wohnort.
Freitag, 17.09.2004 - Sonntag, 19.09.2004:
"Veranstaltung zur Europa-Sieger-Tuning-Show"
Am Freitag bekam ich zunächst Besuch von Lothar aus Löhne, der mich bei den bevorstehenden Aufbauarbeiten tatkräftig unterstützen wollte. Um 12:15h kamen wir sodann in der Halle 6, Stand-Nummer 6051 an und bauten auf. Dafür nahmen wir uns die nötige Zeit, um die Präsentation des Fahrzeuges so interessant wie möglich zu gestalten. Den Leuten vom Nachbarstand übergab ich den Betrag von 32,50€, um einen Teil der Stromversorgung für unsere Lichterkette und die Innenraumbeleuchtung zu erhalten. Gegen 18:00h verließen wir dann den Ort des Geschehens. Der Bekannte Thorsten Sorge ließ es sich nicht nehmen, die vier nachstehend aufgeführten Bilder 2004/80 bis 2004/83 anzufertigen.
Bild 2004/80
Bild 2004/81
Bild 2004/82
Bild 2004/83

Am nächsten Tag war ich leider nicht erreichbar, als die Juroren sich mein Auto ansahen. Fahrer und Fahrzeug sollten nicht an der Bewertung teilnehmen, da am Kadett D gewisse technische Mängel nicht auszuschließen waren. Die Feststellbremsanlage sollte keine Funktion haben, dann ist das Fahrzeug ja aufgrund der verchromten Kennzeichen und Achsen motorisch nicht bewegt worden. Weiterhin wurde bemängelt, dass es nicht möglich wäre, die Vorder- und Hinterradaufhängung in dem sauberen Zustand zu präsentieren, wenn das Vehikel von A nach B gefahren wird.

Als ich Sonntag morgen mit einem Juror sprach und alles widerlegen konnte, sollte ich dennoch nicht zugelassen werden, da alle Startnummern schon längst vergeben wurden und diesbezüglich keine Möglichkeit bestanden hat, am Event teilzunehmen. Eine Rücksprache mit dem Veranstalter hat aber dennoch Früchte getragen und ließ eine Teilnahme zu. In der Kategorie Opel/Ford allgemein habe ich dann den 2. Platz belegt. Als mein Bekannter Dirk Wierczeyko gegenüber den Juroren heftig Kritik übte, eine solche Plazierung abgegeben zu haben, ging dieser ans Mikrofon, um seine Entscheidung und die seiner Kollegen noch einmal klarzustellen. "Man könnte ja nicht den Restaurationsaufwand verschiedener Fahrzeugmodelle gegenüberstellen, es wäre unfair gegenüber jüngeren Fahrzeugtypen, die selten in den Genuss kommen, so zerlegt zu werden". Andererseits ist der Erstplazierte nach seiner Aussage eher zeitgemäß und würde besser in diesen Rahmen passen. Es wurde daraufhin kurzfristig eine Youngtimer-Kategorie ins Leben gerufen. Der Eintritt an den Messetagen war für 2 Personen frei, einzig und alleine waren die Parkgebühren von 3,50€ pro Kalendertag zu entrichten. Vergessen werde ich diesen Ausspruch nicht, den der "Herr" von Lenk Opel-Tuning an mich richtete. Jetzt noch klingt mir sein alter weiser Spruch in den Ohren. Ich solle mir merken, dass sein zweiter Vorname "TÜV" ist. Darauf entgegnete ich nichts, blieb eher ruhig, da ich mich nicht auf sein Niveau herablassen wollte. 

Auf den beiden Bildern 2004/84 und 2004/85 kann durchaus ein Teil der dabei stattgefundenen Präsentation visuell aufgenommen werden. Das zweite Foto ist durch meinen Bekannten Thorsten Sorge entstanden. 

Bild 2004/84
Bild 2004/85
Dienstag, 21.09.2004:
Den Bescheid um die Teilnahme an der Parkplatzwertung (leider nicht um den Pirelli Tuning Award) erhalten. Anbei gab es noch 2 VIP-Pässe, Eintritt frei. Dazu gab es noch eine kleine Stärkung sowie eine kleine Pirelli-Überraschung.
Samstag, 25.09.2004:

An diesem Tag sollte es als Besucher nach "Höchst im Odenwald" gehen. Pirelli hat dabei unter anderem den Pirelli Tuning Award verliehen. Leider konnte ich bei diesem Award nicht teilnehmen; lediglich als Besucher habe ich mir das Event angeschaut.

Um 05:00h morgens sollte es losgehen. Als Lothar um 05:20h immer noch nicht bei mir eintraf, rief ich ihn zu Hause an. Er hat verschlafen; der Wecker war zu leise eingestellt. Also wartete ich so lange, bis er bei mir eintrudelte. In der Zwischenzeit fuhr ich zur Shell Station, Bochumer Straße 2 in Witten und betankte das Fahrzeug um 05:35h für 25€ randvoll. Um 06:45h war es dann soweit, wir fuhren mit meinem Kadett los. Etwa 10:15h und nach 308km trafen wir dort endlich ein. Eine ordentliche 2-Stunden-Wäsche musste am Fahrzeug erfolgen, da wir zwischenzeitlich 150km im Regen zurücklegten. Der Andrang war groß und so kam es, dass ich von den Besuchern den 1. Platz belegte; es war mittlerweile 15:00h. Mehrere Besucher waren der Meinung, dass ich durchaus bei den 30 nominierten Fahrzeugen hätte stehen müssen, was mich sehr geehrt hat. Weiter hat mich gewundert, dass der VW-Golf IV, der bei der Europa-Sieger-Tuning-Show als bestes Fahrzeug gekürt wurde, unter den Besuchern nicht einmal einen Pokal abräumte. Zum Schluss habe ich mir noch die kleine Überraschung abgeholt; hierbei handelte es sich um einen Rucksack.

Kurz vor Antritt unserer Heimfahrt um 15:54h tankte ich noch einmal für 15,01€ an einer Total-Tankstelle, Höchterstraße 33, 64747 Breuberg, um 20:00h konnte der Kadett dann endgültig in der Garage verschwinden. Leider ließ es sich nicht vermeiden, dass die letzten 10min erneut Regen auf das Fahrzeug einprasselte. Die gesamt gefahrenen Kilometer an diesem Tag betrugen 614km.

Auch wenn sich "nur" der Besucherparkplatz für mich offenbarte, hatte ich dennoch für etwas Verwirrung gesorgt und zudem zwei Fotos in der Zeitschrift "Auto Szene Tuning" erhalten. Abschließend lässt sich behaupten, dass es sich um einen gelungenen, vorerst letzten Auftritt gehandelt hatte.

Fachzeitschrift "Auto Szene Tuning" 01/2005

Nach akribischem Durchstöbern des Internets dank der Suchmaschine "Google" wurde ich am Sonntag, den 26.03.2006 dennoch fündig und fand eine Reihe von Bildern, die dort in Höchst am Pirelli Stammwerk von den Machern der "Tuning.de" erzeugt wurden. Die Bilder 2004/86 bis einschließlich 2004/96 nehmen Bezug auf das Wesentliche.

Die beiden letzten Fotos zeigen meine Wenigkeit auf dem 1. Podestplatz sowie die für die Parkplatzwertung zu vergebenden Pokale.

Bild 2004/86
Bild 2004/87
Bild 2004/88
Bild 2004/89
Bild 2004/90
Bild 2004/91
Bild 2004/92
Bild 2004/93
Bild 2004/94
Bild 2004/95
Bild 2004/96
Dienstag, 28.09.2004:
Um 22:00h habe ich 3 Matratzen vom rausgestellten Sperrmüll in Bochum-Werne entnommen und in meiner Garage deponiert.
Mittwoch, 29.09.2004:
Da ich heute früher Arbeitsschluss hatte, konnte ich gegen 16:00h bis 17:25h mit den Zerlegungsarbeiten beginnen. Ausgebaut habe ich die hintere Radhausabstützung samt Feuerlöscher, Heckstoßstange, Heckleuchten, kleiner Teil des Kabelbaums, Türverriegelungen, beide Fahrtrichtungsanzeiger, 1 Scheinwerfer, 1 Strebe Flankenschutz vorne links, Batterie, Seitenverkleidung hinten und in der Heckklappe, Heckklappenschloss, Strebe im Bereich der B-Säule, Kühlergrill, einige Gummistopfen, Heckklappendichtung und das Reserverad. Zudem sind zu 80% die Schroth-Gurte gelöst worden.
Sonntag, 03.10.2004:
Zwischen 17:45h und 18:30h habe ich die Zündspule, Kühlerventilator/-gehäuse, Scheinwerfer links, Wischermotor und das Chromblech über dem Wischergestänge ausgebaut.
Samstag, 09.10.2004:

Weitere Ausbauarbeiten standen zwischen 10:30h und 13:30h an. Aus dem Fahrzeug entfernt wurden diesmal 2 Chrombleche im Bereich der Spritzwand, der linke Kotflügel, die Verschraubung des rechten Kotflügels fast vollständig, Behälter für die Kurbelwellengehäuseentlüftung, Stoßstange vorn, einige Verschraubungen, Wischerarm und -gestänge, zusätzliche Befestigung der Ölkühlerleitungen, Befestigung Motorhaubenzug, beide Abdeckungen anstelle der Wasserspritzdüsen, Haubendämpfer und Domkappen.

Mein Töchterchen Lara hat mir sehr geholfen beim Lösen von Schrauben, die im Innenraum gelöst und gleichzeitig von außen gegengehalten werden mussten.

Samstag, 16.10.2004

Heute konnte ich erstmalig ein großes Weiterkommen beim Zerlegen des Kadett's feststellen. Von 10:15h bis 18:15h verweilte ich am Fahrzeug und baute recht viele Einzelteile aus. Diese waren unter anderem der komplette Überrollkäfig abzüglich der vor einigen Tagen schon entfernten Streben, die Schroth-Hosenträgergurte, den rechten Kotflügel, den Motorhaubenzug, die Sparco-Sitze samt Konsolen und Laufschienen, das komplette Armaturenbrett, den Schalthebel, den Wasserkühler und Ausgleichsbehälter mit einigen Kühlerschläuchen, den größten Teil des Kabelbaumes, die hinteren Schwingungsdämpfer, die Befestigung für die Radhausabstützung, die Schalldämpferanlage ohne Fächerkrümmer, den Innenspiegel, die Motorhaubenscharniere, die Heckklappe und die Tachowelle.

Da das Fahrzeug bei meiner Tätigkeit teilweise draußen gestanden hat, machte mir der Nieselregen einige Sorgen.

Meine Frau machte ein paar Fotos, die in Bild 2004/97 bis 2004/100 die Demontage des Kadett D visualisieren.

Bild 2004/97
Bild 2004/98
Bild 2004/99
Bild 2004/100
Die nächsten beiden Bilder 2004/101 und 2004/102 zeigen Töchterchen Lara und mich bei der Mahlzeit. Es gab lecker Hähnchen. Wir machten es uns auf den Matratzen gemütlich.
Bild 2004/101
Bild 2004/102
Montag, 18.10.2004:
Heute habe ich von 10:50h und 15:05h folgendes ausgebaut: komplette Federbeine rechts und links, Fächerkrümmer, Lichtmaschine, Benzinpumpen, Zahnriemenabdeckung und Querlenker rechts und links.
Mittwoch, 20.10.2004:
Auf die Schnelle habe ich an diesem Tag direkt nach der Arbeit zwischen 16:45h und 17:45h die Lenkanlage, den Vergaser samt Ansaugbrücke, den vorderen Stabilisator und das Schaltgestänge ausgebaut.
Donnerstag, 21.10.2004:
Heute habe ich noch etwas Zeit freischaufeln können und war zwischen 16:30h und 18:15h voll im Einsatz. Dem Rausschmiss zum Opfer gefallen sind diesmal der Ölkühler und dessen Leitungen, der Hauptbremszylinder, die restlichen Kühlerwasserleitungen, der Anlasser und der Thermostat. Etwas Zeit konnte ich dem beginnenden Freikratzen des lackierten Steinschlagschutzes in den vorderen Radhäusern widmen.
Freitag, 22.10.2004:
An diesem Tage gingen um 15:10h bis 17:00h die Ausbauarbeiten weiter. Entfernt wurden der Kabelbaum, die komplette Hinterachse, der Handbremshebel mit zugehörigem Seil, der Bremskraftverstärker und die komplette Pedalerie mit den jeweiligen Zügen. Im hinteren linken Radhaus habe ich begonnen, den Steinschlagschutz zu entfernen.
Samstag, 23.10.2004:
Um 16:35h bis 18:00h habe ich nun die 4 Bremsleitungen und deren Bremsschläuche, den Öldruckgeber, den Ölfilter mit Ölthermostat, den Zündverteiler und einen Ölzugangsschlauch am Ventildeckel ausgebaut. Als uns gegen Abend Besuch von den Bekannten Thorsten Sorge, Sven Senkbein und deren Freundin Susanne erwartet hatte, brachten sie mir von der Firma CREATEC GmbH eine Broschüre mit, die verschiedene Arbeiten mit Plexiglas darstellen soll. Die Überlegung ging dahin, die Zahnriemenabdeckung aus diesem Material herstellen zu lassen, um eine Gefährdung auszuschließen, aber eine Sichtbarkeit zu gewährleisten.
Montag, 25.10.2004:
Der Tag war gekommen, um zwischen 16:30h und 17:55h den kompletten Kraftstofftank mit sämtlichen Zuleitungen auszubauen. Dabei ist der Tankdeckel beschädigt worden; er muß neu verklebt werden, und das mit Kraftstoffresistentem Verbindungsstoff. Am Motor selbst sind noch einige Teile entfernt worden, so unter anderem die Nockenwellenräder, die Spann- sowie die Umlenkrolle und diesbezüglich einige Schrauben.
Dienstag, 26.10.2004:
In der Zeit zwischen 17:30h und 18:50h habe ich unter anderem die Motorzerlegungsarbeiten weiter vorangeführt. Entfernt wurden die Torx-Befestigungsschraube der Riemenscheibe (motorseitig) mit dahinterstehendem Zahnrad, die Wasserpumpe, die Ölwanne mit Schwabbelblech, die innere Abdeckung im Bereich des Zahnriemens und das Abdeckblech der Schwungscheibe. Leider ist mir bei meinen Arbeiten ein schwerwiegender Fehler unterlaufen; denn beim Versuch, die Windschutzscheibe auszubauen, hat diese Schaden genommen, der irreparabel ist.
Mittwoch, 27.10.2004:

Um 14:25h bis 17:25h habe ich das Getriebe mit den Antriebswellen ausgebaut. Weiterhin musste der Motor weichen und anschließend komplett zerlegt werden. Der nackte Motorblock liegt nun bereit, um nachbehandelt zu werden. Lediglich die vier Türen und das Fabrikschild sind noch am Fahrzeug verbaut und müssen demnächst entfernt werden.

Unvergessen bleibt die Tatsache, dass mir Kerstin ein verlockendes Angebot machte. Sie "schenkt" mir 5.000€ für die kostenintensive Restauration meines Kadett D, wofür ich Ihr herzlich noch einmal Danke sagen möchte.

Freitag, 29.10.2004:
Den rechten vorderen Radkasten habe ich teilweise mit Spachtel bearbeitet, um den Steinschlagschutz zu entfernen. Um 15:35h bis 16:25h konnte ich leider nur geringfügig Zeit investieren, da Kerstin noch weg musste. Ralf kam noch kurz vorbei und brachte mir einen modifizierten Stuhl, der für meine Arbeiten genau der Richtige scheint. Herzlichen Dank auch!
Freitag, 05.11.2004:
1 Woche sollte es dauern, um am Auto weitere Arbeiten zu erledigen. Nun hatte ich zwischen 15:15h und 16:30h die Zeit in Anspruch genommen, um am vorderen rechten Radhaus den Steinschlagschutz weiter zu entfernen.
Montag, 08.11.2004:
Gegen 12:30h zerlegte ich den Ventildeckel und legte das Fahrzeug weiterhin von Steinschlagschutz frei. Die Arbeiten dauerten bis ca. 17:00h an. Meine Ehefrau Kerstin brachte mir zwischenzeitlich heißen Tee und heiße Brühe mit Schokoladenbrötchen vorbei.
Freitag, 12.11.2004:
Zu meinem Bedauern habe ich in der Zeit zwischen 14:20h und 16:05h nur wenig geschafft; manchmal wie das Leben so spielt. Steinschlagschutzabkratzen, einige Nähte freilegen und der Versuch, die Türen auszubauen, war angesagt.
Freitag, 19.11.2004:

Heute investierte ich an meinem freien Tag etwas Zeit an meinem Auto. Auf dem Programm standen wieder Nähte freilegen und Steinschlagschutz entfernen. Diese Arbeiten fanden zwischen 10:00h und 12:45h statt. Die beschädigte Windschutzscheibe habe ich noch anschließend entsorgt. 

Um 13:30h habe ich dann meine Tochter Lara vom Kindergarten abgeholt.

Montag, 22.11.2004:
Um 11:55h begann ich mit weiteren Arbeiten, die das Entledigen von Steinschlagschutz beinhalteten. Zusätzlich entfernte ich die beiden Carbon-Entlüftungsdreiecke, wobei das rechte eine leichte Beschädigung an den Befestigungsnoppen davongetragen hat. Bis 15:00h dauerten diese Arbeiten an, da ich um 15:30h meine Tochter Lara abholen musste.
Dienstag, 23.11.2004:
Zwischen 11:30h und 15:20h war ich wieder aktiv und schabte am Steinschlagschutz, was das Zeug hielt.
Mittwoch, 24.11.2004:
Um 12:20h fing ich an, einige Dinge zum Polieren zusammenzustellen und anschließend mit den Entfernungsarbeiten vom Unterbodenschutz bis 15:05h weiterzumachen.
Donnerstag, 25.11.2004:
In dem Kaufhaus XXXXX, ansässig in Lütgendortmund, kaufte ich gegen 12:00h eine 7tlg. Lochsäge für den unschlagbaren Preis von 1,39€. Als wir, meine Mutter, Kerstin und ich, zu Hause ankamen, wartete eine besondere Überraschung auf mich. Von meiner Mutter bekam ich 1 Flasche Lackversiegelung und als Vorbote zu meinem Geburtstag eine Akku-Bohrmaschine vom Hersteller Bosch, 12V und 1,3Ah. Sie hatte Angst gehabt, ich könnte mir vorher eine eigene Bohrmaschine zulegen, um meiner umfangreichen Arbeit nachzugehen. Später sollte sich herausstellen, dass die Lochsäge keinesfalls ihr Geld wert war.
Freitag, 26.11.2004:
Heute besuchte ich die Lackiererei Möller, genauer gesagt den Philipp Möller, da ich ein Anliegen hatte. Da ich die Türen nach mehrfachen Versuchen nicht ausbauen konnte, ließ die Frage an Philipp Möller hinsichtlich dieser Problematik nicht lange auf sich warten. Er besaß das nötige Austreibwerkzeug des Herstellers "Sauer-Werkzeuge" und gab es mir auch mit. Zuhause angekommen, benutzte ich es auch gleich. Um 13:00h trieb ich die Spreizstifte zweier Türen aus und beförderte diese unverzüglich in meinen Keller. Bis 14:10h war ich involviert. Die beiden anderen, hinteren Türen sollten erst nach der Mittagsruhe mit dem Austreibwerkzeug Kontakt aufnehmen. So habe ich um 15:15h bis 15:45h die beiden Türen ausgebaut und an die beiden anderen im heimischen Keller angelehnt.
Samstag, 27.11.2004:

Meine Mutter und ich besuchten den Trödelmarkt an der Fachhochschule in Bochum. Dort bekam ich 5 Fächerschleifer (1 x 80er, 3 x 240er und 1 x320er Körnung anstelle der 20€ nach Handeln für 18€.

Ich rief den Philipp Möller zwecks der weiteren Vorgehensweise an meinem Kadett D an. Wir verabredeten uns um 12:15h und haben geeignete Dialoge geführt. Etwa 1 Stunde beratschlagten wir und haben auch nachvollziehbare Ergebnisse ans Tageslicht gefördert. Jetzt war der kommende Weg geebnet.

Sonntag, 28.11.2004:
Ich besuchte die Motorshow in Essen und brauchte nichts zu bezahlen. Zum einen war die Hin- und Rückfahrt kostenfrei, da die Schwiegermutter mir das Ticket 2000 zur Verfügung gestellt hat. Zum anderen hatte man mir auf der Arbeit einen Gutschein in die Hand gedrückt, den ich vor Ort einlösen konnte. Dort kaufte ich einen Drahtbürstenaufsatz für 1,80€ sowie einen Sekundenkleber mit 4g Inhalt, der mich 8€ kostete. Gebrauchen werde ich ihn für das Instand setzen des Tankverschlussdeckels.
Montag, 29.11.2004:
Der Bekannte Achim schenkte mir 2 Schweißlochbohrer in der Größenordnung 6mm.
Freitag, 03.12.2004:
Einige Tage musste ich nun verharren, um das Projekt aufs neue angreifen zu können. Mit meiner Akku-Bohrmaschine habe ich teilweise den linken Radkasten mit Hilfe eines Drahtbürstenaufsatzes gereinigt. Weiterhin habe ich an einigen Stellen die Schweißlochbohrer angesetzt und einiges an Blech abgetrennt. Einige Entfernungsarbeiten am Steinschlagschutz sind von mir durchgeführt worden. In der Zeit von 14:55h und 16:30h fanden diese Arbeiten statt.
Samstag, 04.12.2004:
Um 11:30h bis 16:40h legte ich mit meinen Arbeiten los. Abkratzen, Nähte freilegen und Blechteile ausbohren stand auf dem Programm. Die Blechteile waren unter anderem die Rücksitzbankbefestigung sowie die Befestigung vom Kühler-Ausgleichsbehälter. Des Weiteren habe ich die Lenksäule vom Lenkrad getrennt.
Donnerstag, 09.12.2004:
Zwischen 18:00h und 20:00h bin ich meiner Arbeit nachgegangen, die mir laut Dienstplan aufgetragen wurde. Die Firma A.T.U. in Ennepetal stand auf dem Programm. Dort brachte ich meinen Zylinderkopf hin, um die Planheit zu überprüfen. Zunächst schmirgelte ich die Oberfläche mit 320er-Leinen sauber und anschließend überprüfte ich mit Hilfe eines H-Lineals die Planheit. Nicht einmal 0,04mm, die ich in Form einer Fühlerlehre hinunterschieben wollte, konnte eine Unregelmäßigkeit feststellen. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wobei ich auch Unterstützung von Herrn Kuznik bekam. Er druckte mir noch sämtliche Anzugsmomente bezüglich meines Motors aus.
Freitag, 10.12.2004:
Von 14:50h bis 16:45h sollten meine Arbeiten heute dauern. Abkratzen wie in den Vortagen war angesagt und zum anderen half mir der Bekannte Peter Gladen beim Absetzen der Karosserie auf eine Matratze. Später werde ich die Rohkarosse auf dieser drehen, um den Unterboden einfacher zu bearbeiten.
Montag, 13.12.2004:
Heute hatte ich mit etwas Mut Arbeiten erledigt, die sonst in dieser Zeit nicht möglich gewesen wären. Ich hatte eine 90°-Drehung der Rohkarosse ganz allein in die Wege geleitet und vernünftig zum Abschluss gebracht. So konnte ich am Unterboden sehr genau an den Entfernungsarbeiten des Steinschlagschutzes effizienter arbeiten. Als die Zeit langsam gegen Ende voranschritt, drehte ich die Karosserie in die ursprüngliche Lage zurück. Das Fabrikschild entfernte ich noch unter anderem und 2 Bohrungen ließ ich entstehen, die die Durchführung des Kabelbaumes im Bereich des linken Kotflügels beschreiben. Alles in allem ein gelungener Tag, der von 11:45h bis 16:15h in Anspruch genommen wurde. Ein auf einem Weihnachtsfest gewonnenes Radiogerät half noch zusätzlich der informativen und musikalischen Untermalung.
Donnerstag, 16.12.2004:
Nur kurz hatte ich heute in das Projekt "Kadett D" Zeit investiert. Mit einem Drahtbürstenaufsatz und einer Akku-Bohrmaschine bewaffnet, glättete ich den vorderen Radkastenbereich. Zwischen 15:30h und 15:50h war ich an der Garage beschäftigt.
Freitag, 17.12.2004:
Zwischen 13:40h und 13:55h habe ich mit Bohrmaschine und Drahtbürstenaufsatz die vorderen Radkästen geglättet.
Samstag, 18.12.2004:
Gleich zweimal war ich an der Garage und habe die Radkästen weiter gereinigt. Einmal um 13:50h bis 14:05h und zum anderen um 16:25h bis einschließlich 16:45h. Anschließend habe ich die teils blanken Stellen ordentlich versiegelt.
Freitag, 24.12.2004:
An meinem 37. Geburtstag bekam ich von meiner Frau Kerstin einen Sandtler-Katalog mit einem Warengutschein von 100€ der Firma Sandtler geschenkt, meine Tochter Lara überreichte mir unterdessen 2 Schweißpunktbohrer 8mm. Daran kann man erkennen, dass von meiner Familie die notwendige Unterstützung kommt, die eine wichtige Rolle spielt.
Samstag, 25.12.2004:
Vom Bekannten Thorsten Sorge bekam ich zum Geburtstag einen Metallreiniger/-polierer des Herstellers Meguiars und von Sven Senkbeil und seiner Verlobten Susanne einen Lederlappen. Von meinen Nachbarn Achim und Sandra Neumann bekam ich eine Akku-Notstromleuchte, die über das 230-V-Stromnetz aufladbar ist (Leuchtdauer etwa 4-7h).
Mittwoch, 29.12.2004:
Etwas Zeit konnte ich entbehren, um am Abkratzen im Bereich des Unterbodens weiterzumachen. Dabei fing ich um 11:25h an und hörte in der Dunkelheit, dank meiner Akku-Lampe, um 17:45h auf. Zwischendurch reinigte ich mit Hilfe eines Drahtbürstenaufsatzes einen kleinen Unterbodenbereich. Mein Bekannter Ralf kam auf einen Sprung vorbei, um sich das "Desaster" anzuschauen. "Du bist ja wahnsinnig, das hätte ich nicht gemacht", waren seine beklemmenden Worte. Da wußte ich, dass ich auf dem richtigen Weg war. Auch meine Frau Kerstin mit Töchterchen Lara statteten mir einen Besuch ab und brachten mir 2 aufgeladene Akkus. Gegen Abend fragte ich meinen Nachbarn, Achim Neumann, ob er mir wohl noch seine Akku-Bohrmaschine des Herstellers Metabo ausleihen könnte. Ohne Widerworte gab er sie mir in Verbindung zweier Akkus. Das sollte zum Arbeiten in der Garage reichen.
Donnerstag, 30.12.2004:
Heute war ich noch einmal zwischen 12:15h und 16:10h in der Garage. Wieder einmal stand Abkratzen des Steinschlagschutzes an sowie die Beseitigung einiger Verschraubungen und Bleche. Zum Einsatz kamen ein Schweißpunktbohrer und ein Sägeblatt.
Freitag, 31.12.2004
Von 15:10h bis 17:55h fanden in diesem Jahr die letzten Arbeitsgänge am Fahrzeug statt, die mit Abkratzen und Reinigen des Unterbodenbereiches zu tun hatten.